Eine qualitativ hochwertige Verdichtung der Besiedlung ist zu begrüssen und entspricht auch den Vorlieben der urban gesinnten Leute. Es gibt aber einen grossen Bevölkerungsanteil, der gerne sein „Hüsli mit Garten“ hat, ob das nun den Architekten und Stadtplanern passt oder nicht. Im Übrigen weist der Modetrend des „urban gardening“ darauf hin, dass auch bei den urban Gesinnten noch ein Rest an Natursehnsucht vorhanden ist, der gerne im Wohnumfeld erfüllt werden will. 

Mehr Zuwanderer = mehr verdichtetes Wohnen = weniger Chancen für Wohnen im Grünen auf dem Land wegen Kulturlandschutz. 

Kein Dichtestress? Warum ziehen denn so viele Familien noch so gerne weg aus den Agglomerationskernen ins Grüne, an den Agglomerationsrand mit geringer Dichte? 

Warum soll ich von den dicht besiedelten Nachbarkantonen in den Aargau umziehen, wenn ich auch dort nicht mehr „unverdichtet“ wohnen kann? Da kann ich ja gleich da bleiben wo ich bin.