EVP/Forum 5430 Wettingen - Fraktionsbericht für die Einwohnerratssitzung vom 7. November

Aufräumen: Für abgeschlossene Arbeiten liegen mehrere Kreditabrechnungen vor: Die neuen Kugelfangsysteme und die Sanierung der Kugelfänge in der Schiessanlage Eigi und im Pistolenschiessstand Limmatau kosteten mehr als ein Drittel weniger als budgetiert: Die Altlasten waren weniger schlimm, die Baumeisterarbeiten günstiger, nichts Unvorhergesehenes trat ein. Von den über 700‘000 Fr. zahlen Kanton, Bund und Sporttotofonds 360‘000.

Die Erneuerung von Abwasserkanal, Werkleitungen EW und Wasserwerk samt Strasseninstandstellung Aeschstrasse kostete 46 % weniger als budgetiert: Die Konkurrenz bei der Vergabe der Arbeiten senkte den Preis, eine Bachöffnung musste zurückgestellt werden.

Strassenoberbau und Werkleitungen wurden auch im Klosterfeld saniert: Die Abrechnungen weisen Unterschreitungen von 15 und von fast 40% aus. Sowohl Budgetierung als auch Bericht sind sorgfältig, es werden auch Schwierigkeiten und Mängel in der Ausführung erwähnt. Ferner haben Strassenraum und Sicherheit gewonnen. Die Fraktion billigt diese Abrechnungen.

Die Idee Waldkindergarten für Wettingen gemäss dem vorliegenden Postulat ist bestechend. Der verlangte Bericht des Gemeinderates zum Thema ist sorgfältig. Der Gemeinderat übernimmt die Haltung von Schulleitung Kindergarten, Schulpflege und Kanton: Ein Waldkindergarten ist für Wettingen nicht zu machen – Platz im Wald, Zufahrt mit ÖV, Raum für 50% des Unterrichts, Ressourcen fehlen. Wettinger Eltern, die das wollen, schicken ihre Kinder nach Baden: Dort werden Waldkindergarten und Waldschule (für 1./2. Klasse) in privater aufwendiger Arbeit geführt, ohne Beteiligung der Gemeinde. – In Wettingen führt der Förster die Kindergartenklassen und Schulklassen übers Jahr verteilt liebevoll in den Wald ein: Dieses Angebot wird rege benutzt und steht allen Kindern zur Verfügung. Die Fraktion wird den Antrag der GPK, einen weiteren Vorschlag ausarbeiten zu lassen, ablehnen, mit Bedauern.

Schliesslich: Der Gemeinderat nimmt das Postulat von Holger Czerwenka für faire Verteilung der Plakatplätze auf gemeindeeigenen Wahlständern im öffentlichen Raum entgegen – das ist recht und billig und freut die Fraktion.

MLReinert