Reitnau

Nervenkitzel vom Morgen bis am Abend

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Bergrennen Reitnau

Das ACS Bergrennen Reitnau war auch in diesem Jahr ein Zuschauermagnet. Rund 11'500 Rennsportfans verfolgten den Rennsportanlass hautnah. Über 200 Fahrer machten sich auf die Jagd nach persönlichen Bestzeiten, Meis-terschaftspunkten oder dem Tagessieg. Die schnellste Zeit wurde wie im Vor-jahr für Florian Lachat, Porrentruy, gestoppt.

Petrus ist definitiv ein Motorsportfan. Waren die letzten Sonntage kühl, regnerisch und grau, durften sich die Fahrer und Zuschauer an diesem Sonntag über Sonne, blauen Himmel und hohe Temperaturen freuen. Sehr zur Freude der vielen treuen Fans, die massgeblich zur Bilderbuchkulisse beitrugen. Die Hitze bedeutete für die Fahrer eine grosse körperliche Anstrengung, die von ihnen alles abverlangte. Auf der anderen Seite war die Strasse dadurch sehr gut befahrbar.

Volle Konzentration und Vollgas
Die Fahrer waren mit voller Konzentration am Werk und widmeten ihre vollste Auf-merksamkeit der anspruchsvollen Strecke mit einer Länge von 1'600 Metern und einem Höhenunterschied von 105 Metern.

Wie immer stellten sich die Fans schon früh die Frage, wer am Abend wohl die bes-te Zeit vorzuweisen hat. Die Namen Marcel Steiner, Oberdiessbach, Bruno Ianniel-lo, Nunningen, Florian Lachat, Porrentruy und Hans Schori, Stansstad, machten die Runde.

Favoritensieg
Und tatsächlich, Florian Lachat brachte seinen Tatuus S2000 mit der schnellsten Gesamtzeit von 1:41.44 ins Ziel. Den zweiten Rang belegte Marcel Steiner, Ober-diessbach, auf MK-77/BMW mit 1:44.06 vor Jean-Jacques Dufaux aus Rheinfelden auf Reynard 95 D mit 1:44.74. Trotz der schnellen Siegerzeit hat die Bestmarke von Eric Berguerand aus dem Jahr 2007 weiter Gültigkeit.

Punkte holen
Das Bergrennen Reitnau zählt für die Schweizerische Bergmeisterschaft, Nord-westschweizer Automobilmeisterschaft, Berner, Basler, Zürcher Meisterschaft, ver-schiedene Marken- und Klassen-Cups und wird gemäss den internationalen Reg-lementen der FIA, dem Nationalen Sportreglement der ASS und den Vorschriften der NSK organisiert.

Bei den Nationalen Fahrzeugkategorien werden drei Rennläufe gefahren und für die Klassierung gilt das Total der zwei besseren Laufzeiten.

Action pur und Florian Ast als Stargast
Damit während den Rennpausen keine Langeweile aufkommt, lassen sich die Or-ganisatoren neben bewährten Programmpunkten immer wieder neue Highlights einfallen. Wie immer standen der beliebte Gospel- und Rockgottesdienst sowie spektakuläre Driftkünstler auf dem Programm. Infolge eines technischen Defekts bereits beim Aufwärmen konnte der Ferrari 312T nicht an den Start gehen. Der Or-ganisator verpflichtet sich, den Auftritt des Formel 1 im nächsten Jahr nochmals ins Programm zu nehmen.

Dass Florian Ast nicht nur auf der Musikbühne sattelfest ist, bewies er bei seinen Fahrten mit dem PGO-Erdgas-Car, als er mehrmals die Rennstrecke in bester Rennfahrerart absolvierte. Frei nach dem Motto „Autofahren - vom Morgen bis am Abend."

Organisation
Thomas Kohler, Geschäftsführer ACS Mitte, Aarau, war mit der 45. Austragung des Bergrennens Reitnau äusserst zufrieden. „Entgegen dem letzten Jahr verlief das Rennen in diesem Jahr ohne Unfall. Darüber sind wir sehr glücklich, denn die Ge-sundheit aller beteiligten Fahrer, Zuschauer und Helfer ist das Wichtigste." Ranglisten und Fotos unter www.bergrennen-reitnau.ch. (

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