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Nein zu 1:12 – Ja zum Erfolgsmodell Schweiz

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Die 1:12 Initiative steht im Zeichen der gerechten Löhne. Grundsätzlich stellt sich hier bereits die Frage: Was ist gerecht? Lohnexzesse wie sie in den letzten Jahren zu beobachten waren, sind es definitiv nicht. Wieso aber gerade 1:12 ein „gerechtes“ Lohnverhältnis sein soll, konnte mir noch niemand beantworten. Die vermeintliche Lohngerechtigkeit entpuppt sich bei näherem Hinsehen auch als Illusion. Die Behauptung Tieflöhne würden mit der Initiative angehoben ist reine Augenwischerei. Durch einen staatlichen Lohndeckel ist ein Lohndruck im niedrigsten Lohnsegment zu erwarten. Im schlimmsten Fall werden solche Stellen ausgelagert oder ganz einfach wegrationalisiert. Dies führt nicht zu mehr Wohlstand, sondern zu einer höheren Arbeitslosigkeit!

Die wohl gravierendsten Konsequenzen sind aber die Steuer-, AHV- und IV-Ausfälle. Die Steuerausfälle für Bund, Kantone und Gemeinden belaufen sich, konservativ berechnet, auf eine Milliarde Franken, die Ausfälle in den Sozialsystemen auf mindestens 560 Millionen Franken. Wir dürfen nicht vergessen, dass 1% der Bevölkerung 41% der direkten Bundessteuern bezahlen. Zahlen diese plötzlich massiv weniger, ist vor allem der Mittelstand durch neue und höhere Steuern und Abgaben betroffen.

Die 1:12 Initiative gefährdet das Erfolgsmodell Schweiz. Die Initianten warten zudem bereits mit neuen sozialistischen Wunschinitiativen auf, welche die Bundeskasse und die Sozialsysteme weiter belasten. Leidtragende sind die künftigen Generationen, welche von diesen Ausfällen betroffen sind.

Ich sage am 24. November deshalb NEIN zu dieser gefährlichen und undurchdachten Initiative!

Jan L. Severa, Wohlen
Einwohnerratskandidat FDP Wohlen

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