Wohlen (AG)

Naturverein sagt Nein zur Grüngutgebühr

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Der am 7. Januar 2013 von Bürgerlichen gegründete Naturverein setzt sich auch für die Wertschätzung der privaten Natur ein. Wem nützt die private Natur? Was kostet sie den Eigentümer und Mieter? Wie viel Zeit wird dafür investiert? Wie hoch ist der Anteil der privaten Natur im Wohler Dorfkern? Überliefertes Recht contra Grüngutgebühr - ein Segment des Verteilungskampfes.

Dank privater Hecken, Sträucher und Bäume ist Wohlen wohnlicher, grüner, entstaubter und heimeliger. Wären stattdessen Stein und Asphalt vorherrschend, hätte Wohlen ein grosses Imageproblem. Diese Faktenlage soll nun nichts mehr wert sein?

  Dass viel von privater Seite für Wohlen und damit für die gesamte Bevölkerung geleistet wird, hat der Gemeinderat an der Einwohnerratssitzung vom 10. Dezember 2012 selber eingestanden. Damals bei der Behandlung der Grüngut- und Recyclinggebühr sagte er nämlich: „Wohlen besitzt einen sehr hohen privaten Naturanteil“.

  An der darauf folgenden Sitzung des Einwohnerrates vom 21. Januar 2013 wurde zudem noch eingestanden, dass auch die Natur in privaten Händen Pflege und Unterhalt benötigt. Der Gemeinderat wollte vom Steuerzahler eine 50%-Stelle  bezahlt haben, um den Baumbestand um die Isler-Villa zu hegen und pflegen.

  Für denselben Zweck soll also den einen gegeben und den anderen genommen werden. Wir halten das für abwegig und bitten Sie deshalb um ein Nein zur Einführung der Grüngut- und Recyclinggebühr. Somit Nein zum Abfallreglement (grüner Zettel) und Nein zum Gebührenreglement (gelber Zettel).

   Gleichzeitig freuen wir uns, dass unser Flugblatt, das an alle Haushalte verteilt wurde, bereits regen Anklang findet und wir beherzte neue Mitglieder im noch jungen Naturverein Wohlen begrüssen dürfen. Mit dem Ausfüllen des Beitrittsformulars (s. Flugblattrückseite) stärken Sie Ihre eigenen Interessen. Vielen Dank!

Naturverein Wohlen für öffentliche und private Natur
Peter Tanner

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