Die Generalversammlung der Naturfreunde Oberfreiamt fand im Gemeindesaal der reformierten Kirche in Muri statt. Der Verein ist gut geführt, innovativ und fördert das Wandern, die Gemeinschaft und die Ausbildung zu Tourenleitern in Wandern, Klettern, Familienfreizeit und Schneesport. Der Vorstand ist bestrebt, die Teilnahme an Anlässen, zu denen auch immer Nichtmitglieder willkommen sind, zu erhöhen.

Ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der Oberfreiämter Sektion wird die Versammlung der Naturfreunde Schweiz am 25. Mai 2019 sein. Erstmals wagt man sich an die grosse Aufgabe, die Delegierten aus der ganzen Schweiz ins Klosterdorf Muri einzuladen.

Neu sind drei im Januar und Februar ausgeschriebene Skitouren unseres neu brevetierten Skitourenleiters, der diese Aktivitäten mit aufsteigendem Schwierigkeitsgrad angeht.

Nebst vielen Wanderungen findet sich für alle Altersgruppen und für jede Person etwas im Programm 2019, so eine Wanderwoche im Emmental, verschiedene Bergtouren, Wanderungen im Mittelland und Jura, moutainbiken, eine Stadtführung in Schaffhausen und weitere kulturelle Anlässe. Die detaillierten Ausschreibungen sind auf nf-oberfreiamt.ch für willkommene Gäste abrufbar.

Vortrag über Israel und Palästina

Im zweiten Teil der GV hielt Nina Ariely-Zaugg von Maistaytours aus Münchringen einen interessanten Bildervortrag zu Reisen und den Lebensbedingungen in Israel und Palästina. Schon ihre Herkunft ist einmalig. Als irakische Jüdin musste sie als Kind mit ihrer Familie nach Israel fliehen und wurde dort eingebürgert. Ihr Vater wurde als Diplomat nach Bern geschickt, wo sie in ihrer Jugend verbrachte, Wurzeln schlug und den Schweizer Pass erwarb. Die Verbindung nach Israel blieb aber bestehen. Heute führt sie das Reiseunternehmen Mainstaytour mit ihrem arabisch-christlichen Geschäftspartner aus Nazareth, ein Unternehmen, das Vorzeigecharakter hat. Leider bewegt sich die israelische Politik in Richtung Fundamentalismus. Auf den Reisen und Wanderungen durch sicheres Gebiet, werden Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen und Religionen organisiert.

Hans Kaufmann, Aktuar