Spreitenbach

Natürgeflüster in der Gemeindegalerie Spreitenbach

megaphoneLeserbeitrag aus SpreitenbachSpreitenbach
Von Beatrice Gugliotta und Markus Gilomen

Malerei und Objekte

Von Beatrice Gugliotta und Markus Gilomen

Zwei sehr unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten präsentiert Kurator Salvatore Mainardi diesmal in der Gemeindegalerie Spreitenbach.

Beatrice Gugliotta wohnt mit ihrer Familie in Killwangen CH. Als ausgebildete Massagetherapeutin arbeitet sie zu 50% in eigener Praxis. Die restliche Zeit ist sie meistens in ihrem Atelier anzutreffen. Die Begeisterung für die Malerei und Kreativität begleitet sie seit ihrer Kindheit.

Vor 15 Jahren begann sie sich autodidaktisch intensiv mit Malerei auseinander zu setzen. Es begann mit Wachsmalerei namens Enkaustik, danach hat sie sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und die Airbrushtechniken erlernt. Nach einem Jahr wechselte sie dann aber zu Struktur- und Ölmalerei. Inzwischen ist Ihr Repertoire an Techniken breit gefächert. Ihren heutigen Malstil beschreibt sie als Abstrakt - Real. Die Verbindung der gegenständlichen Darstellung mit abstrakten Elementen. So wachsen ihre Bilder in vielen einzelnen Stufen vom ersten Fliessen der Farbe bis zum letzten Strich. Überschäumend farbenfreudig und bewegt erscheinen Ihre Bilder. Kraft, Tiefe, Emotionen und die Liebe zu Tieren sind für sie wichtige Grundbausteine ihrer Malerei.

"In einer Zeit in der wir uns immer mehr von uns selbst entfernen, sollten wir uns wieder mehr der Kunst widmen, zum Beispiel der Kunst das eigene Leben bewusst zu leben. Mit Dankbarkeit und Respekt für uns und unsere Umwelt." sagt die Künstlerin. Seit 2018 hat sie ihre Werke bei mehreren Ausstellungen in der Schweiz präsentiert.

Markus Gilomen 1979 in Bern geboren, lebt seit 1990 in Wabern. "Seit jüngster Kindheit interessierte ich mich für Farben, ich malte und zeichnete wo immer ich konnte“ so der Künstler. Er ist fasziniert von der Natur und den Bergen. Nach Frühwerken in verschiedenen Techniken (Malstift, Ölkreide, Gouache, Filzstift und Acrylfarben) wendet er sich 2001 der Ölmalerei zu und besucht Aus- und Weiterbildungen bei Alois Lichtsteiner, zu dem eine tiefe Freundschaft entsteht.

Nebst der Ölmalerei vertieft er sich in Techniken der Druckgrafik (Kupferstechen, Holzschnitt, Linolschnitt und Monotypie).

1992 – 1998 hat er eine vielseitige experimentelle Phase, mit der Zeit entsteht der ganz eigene Stil für Gilomens heutiges Schaffen.

2009 widmet sich Gilomen erneut ganz der Ölmalerei, seine Themen, wie "Stein und Horizont" bringt er an die Grenze der Abstraktion. Später entsteht ein neuer Weg zum Realismus, jedoch bleibt er bei seinen Grundthemen.

Tiefe und Weite, sowie eine sorgfältig aufgebaute Spannung wohnt den bis zum Äußersten reduzierten Naturbildern von Markus Gilomen inne. Bei dieser Ausstellung präsentiert der Künstler auch einige seiner originellen Objekte.

Seit 2001 zahlreiche Einzel und Gruppenausstellungen in der Schweiz und im Ausland, Auslandsaufenthalte in Paris, Wien und Liverpool, Publikationen von Werkkatalogen.

Ab 2010 mehrere Kantonale Kunstförderbeiträge
2016 Anschluss zur Künstlerbewegung Col-Art
2018 Aufnahme in den Vorstand der GSBM (Gilde der Schweizer Bergmaler).

Mehr zur Gemeindegalerie und zu den Künstlern finden Sie auf www.kunschtplatz.ch/

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