«Mutige» Senioren auf dem Hochstuckli

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Wanderbericht der Naturfreunde Lenzburg

20 Seniorinnen und Senioren machten sich per Bahn auf den Weg in die Innerschweiz. Über Rotkreuz ging die Reise nach Sattel. Die Sonne begrüsste die Reiseschar auf dem Fussweg zur Talstation, wo die weltweit einzigartige Gondelbahn, bei der sich die Gondeln bei der Fahrt auf den Mostelberg drehen. Die Skepsis einzelner, dass man schwindlig wurde beim Drehen, war aber unbegründet.

Bei der Einladung zu dieser Tour wurde empfohlen, Schuheisen und Stöcke mitzunehmen, und so wurden diese vor Wanderbeginn montiert und die Stöcke auf die richtige Länge eingestellt. Der Schnee auf dem Wanderweg fehlte, aber eisige Streckenabschnitte kamen schon vor, so dass man über die Hilfsmittel froh war.

Zwei gute Stunden dauerte die Wanderung. In der Tiefe konnte man den Lauerzersee bewundern, einen schönen Ausblick in die verschneiten Berge, wie Rigi, Pilatus, Urirotstock oder zum Dörfchen Stoos hinüber mit dem Fronalp- und Klingenstock. Ganz nah vor sich erblickte man die Mythen, bevor man wieder hinunter zur Gondelbahn-Bergstation marschierte und dabei die Skifahrer bei ihren Schwüngen bewunderte.

Vor dem Ende der Wanderung kam dann die Überraschung. Denn man stand vor der längsten Fussgänger-Hängebrücke von Europa, die 374 Meter lang und in 58 Metern Höhe über das Lauitobel führte. Der Boden und die Seitenwände bestanden aus Gittern, so dass das ganze eigentlich gefahrlos war. Trotzdem war nicht allen so wohl dabei, sah man doch auf allen Seiten ins Tobel hinunter und das ganze schwankte auch noch ein bisschen. Doch auf der anderen Seite erblickte man das Bergrestaurant, wo das Mittagessen wartete, so dass allen die Überquerung leichter fiel.

Das Essen mundete allen, die Kommunikation lief auf Hochtouren, bis die Tourenleiter Hans und Hedy Furer zur Rückreise besammelten und man wieder in die drehende Gondel stieg und nachher die sichere Heimfahrt mit der SBB unter die Schiene nahm.   (habu)

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