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Musical Petrus de Aposchtel

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Musical Petrus-de Aposchtel

Rund 70 junge Mitwirkende mit einem ehrenamtlichen Leiterteam haben in der letzten Woche intensiv geprobt, um das Musical Petrus-de Aposchtel von Markus Hottiger aufzuführen. So kamen sie am 10. April auch zu uns in die Turnhalle Boge in Döttingen. Zu Beginn standen mehrere Personen auf der Bühne, die di Himmelfahrt on Jesus miterlebten und sich die Frage stellten, was denn nun zu tun sei, so allein und ohne jegliche Unterstützung. Mit dem Lied „Heb kei Angscht, ich bi bi e bis as Aendi vo de Wält….“ fing die Aufführung an.

Herr Hartmut Giessler, der neue Pastor der FEG Unteres Aaretal begrüsste das Publikum, bedankte sich bei Bäckerei R. Alt in Endigen für die Verpflegung der Mitwirkenden und lud in die Predigt vom Sonntag mit dem aktuellen Thema „Liebi“ ein.

Kaum von der Bühne herabgestiegen begann die Geschichte, die die Entstehung der ersten christlichen Gemeinden schilderte. Ein Rauschen, das das Kommen des heiligen Geistes verdeutlichte, der den Gläubigen den richtigen Weg zeigt, dann der Aufruf, das Leben zu ändern, sich taufen zu lassen, seine Gaben in den Dienst Gottes zu stellen – die jungen Schauspieler gaben mit ihrem Gesang und den Darstellungen alles und führten so das Publikum in die spannenden Anfänge der Christenheit.

Die Zuschauer erlebten die Gefangennahme des Petrus und Johannes durch die Pharisäer, die sich durch die neue Lehre in ihrer Macht bedroht fühlten. Man erlebte das mutige Bekenntnis dieser ersten Gläubigen zu Jesus, die trotz des verhängten Verbotes treu und mutig von der frohen Botschaft verkündigten. Staunend erlebten auch die ersten Jünger das Wirken des Heiligen Geistes, der die Kraft gab, Kranke zu heilen und Tote wieder lebendig zu machen, was mit der Auferweckung der Tabita gezeigt wurde.

Viele Menschen der damaligen Zeit fassten somit Vertrauen zu Gott und liessen sich taufen. Die ersten christlichen Gemeinden entstanden so, was auch mit einem Lied „Mir wänd Gott lobe vo ganzem Härze, mir gänd ihm hüt die gröscht Ehr, wil er Mönsche i sini Nachfolg rüeft….“ bezeugt wurde.

Die Frage nach der Zugehörigkeit wurde gestellt und die Geschichte, dass Jesus mit einem römischen Hauptmann gegessen hatte, gibt Klarheit darüber, dass das Evangelium für jeden gilt, vor Gott sind alle gleich. Die Liebe soll uns durch das Leben leiten.

Petrus wird erneut gefangen genommen und kann durch Gottes Wirken aus dem Gefängnis entkommen. Anstatt sich zu verstecken, geht er weiter auf Menschen zu, um ihnen von der guten Nachricht von Jesus zu erzählen. Schlussendlich landet er auf seinen Reisen in Rom. Nach einem grossen Brand in der ewigen Stadt, den der damalige Kaiser der wachsenden christlichen Gemeinschaft in die Schuhe schiebt, erfolgt eine grosse Christenverfolgung. Viele Gläubige sterben in der Zirkusarena bei den Löwen und auch Petrus wird zum letzten Mal verhaftet. Die Zeit im Gefängnis nutzt er dazu, um Briefe an die entstehenden Gemeinden in Kleinasien zu schreiben, bevor er dann gekreuzigt wird.

Mit einem letzten Lied wurde die Vorstellung beendet, was mit einem herzlichen Applaus verdankt wurde.

Die Arbeit von Adonia hat es sich zum Ziel gesetzt, mit Jugendlichen durch verschiedene Aktivitäten wie Gesang und Sport in Feriencamps das Evangelium weiterzugeben. Jeder ist herzlich eingeladen, sich dafür anzumelden.

Es gibt eine tolle Gemeinschaft, was man an diesem Abend auch zu fühlte.

Nachdem die Turnhalle aufgeräumt war, begaben sich die einzelnen Darsteller zu den Gastfamilien, um am anderen Tag an den nächsten Ort weiterzureisen.

Somit endete eine gelungene Aufführung.

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