Was wäre das Staufner Silvesterfeuer ohne „Stuude mache?“ Seit 25 Jahren treffen sich die Alt- und Jungsenioren des Männerturnvereins Staufen, bewaffnet mit Sägen, Beile und Gertel im Walde. Lange, dicke und schwere Äste, alles Holzabfälle von den Waldarbeitern, wurden aus der Umgebung im Loch herangeschleppt, zersägt und zu Stuuden verarbeitet. Exakt 180 Stück wurden so hergestellt. Man sah es den Männern an, hier wurde mit grossem Einsatz und Spass gearbeitet. Nach getaner Arbeit wurde im Loch gegrillt bei Speis und Trank, offeriert von der Gemeinde Staufen. Sicher hatte der eine oder andere irgendwo Schmerzen, aber bestimmt sind alle zufrieden eingeschlafen.

„Stuude mache“, eine alte Tradition, wird gepflegt vom MTV / STV Staufen, Ortsbürger und Glut. Sie sind besorgt, dass genügend Holz für das Silvesterfeuer auf dem Staufberg breitgestellt wird. Nach altem Brauch wird am Silvestermorgen das bereitgestellte Brennmaterial von den Staufner Schulkindern mit dem Wagen eingesammelt und auf den Berg gebracht. Um Mitternacht mit dem zwölften Glockenschlag wird das Feuer entfacht.