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MR-Reise nach Zermatt

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Die obligate Reise wurde von Geri Zimmermann und Pino Bianco vorzüglich organisiert.

Am Freitag früh versammelten sich die Männerriegler um mit Bus und Bahn in nur vier Stunden den Ausgangspunkt „Zermatt“ zu erreichen.

Im Mattertal herrschte Postkartenwetter. Bei der Ankunft, ein erster Blick auf das Matterhorn, das Wahrzeichen von Zermatt. Nach einem kurzen Marsch durch die autofreie Bahnhofstrasse erreichte die Schar das Hotel Bristol. Hier konnten die Rucksäcke deponiert werden. Eine grosse Erleichterung, konnte doch die anschliessende Wanderung nur mit leichtem Gepäck unternommen werden.

Nach der ersten Stärkung, war Start zu der 2 1/2 stündigen Wanderung nach dem alten Ortsteil „Zmut“. Hier wurde die verdiente Mittagsrast eingeschaltet.

Einige verpflegten sich wie in früheren Zeiten aus dem Rucksack.

Der Rest liess sich im Gasthaus mit einheimischen Speisen und Getränken verwöhnen. Vor allem wurde der feine Wein gekostet.

Die weitere Wanderung führte die Gruppe über die Staumauer des Speichersees zur Pumpzentrale Zmut, von der das Wasser in unterirdischen Stollen zum Stausee der Grande Dixence gefördert wird.

Die nächste Pause war dann in Furi, die einen stärkten sich für den Rückmarsch nach Zermatt und die andern liessen sich anschliessend mit der Gondelbahn transportieren.

Zum Nachtessen waren alle frisch gepflegt. Die Küchenmannschaft verwöhnte uns mit Köstlichkeiten aus der Küche und aus dem Keller wurde ein guter Pinot Noir aufgetragen.

Im Verlauf des Abends wurden angeregte Gespräche geführt, und auch frühere „Jugenderlebnisse“ nach dem Motto „weisch no“aufgefrischt.

Dabei wurde manch „Müsterchen“ zum Besten gegeben.

Mit einem abendlichen Spaziergang durch Zermatt und einem Schlummertrunk wurde der Abend abgeschlossen.

Nach dem Frühstück versammelte sich die Gruppe um an der von der Reiseleitung organisierten Führung durch „Alt Zermatt“ teilzunehmen. Die Dorfführerin, Frau Villiger, vermittelte uns in origineller Weise viel Wissenswertes über Zermatt.

Das Alt Zermatt besteht zur Hauptsache aus Spycher, Stadel und Ställen mit kleinen Wohnungen. Im Stadel wurde Getreide gelagert, und im Spycher die übrigen Lebensmittel wie Fleisch das an der Luft getrocknet wurde.

Die Bauten in Alt Zermatt sind speziell geschützt und dürfen nicht abgerissen werden.

Die Leute fristeten früher ein kärgliches Leben. Erst mit der Besteigung des Matterhorns und deren geschickten Vermarktung wurde Zermatt berühmt.

Schon im Jahre 1855 eröffnete Alexander Seiler die berühmten „Seiler Hotels“ die dann 2011 an den CS-Immobilienfonds verkauft wurden.

Ein wichtiger Bestandteil in Zermatt sind die Burger. Zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert haben sich einheimische Familien von den verschiedenen Feudalherren losgekauft und sich zur „Burgergemeinde“ zusammengeschlossen. Sie sind heute noch die mächtigsten Leute.

Am Matterhorn stürzten einige Alpinisten ab, sie sind alle auf dem örtlichen Friedhof beerdigt. Für die verunglückten einheimischen Bergführer ist ein besonderes Mahnmal mit einfachen Gedenktafeln aufgestellt.

Zum Abschluss der Führung spendierten einige „Geburtstagskinder“ im Dorfpark einen Apéro.

Anschliessend war freie Zeit bis zur Besammlung für die Heimfahrt.

Die Männerriegler erlebten hier bei schönstem Wetter zwei eindrückliche Tage inmitten der schönen Bergwelt.

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