Kirchleerau

Mosaik als Wandschmuck

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Anlässlich der Projektwoche nach den Frühlingsferien gestalteten die 5.-Klässler der Kreisschule Leerau als Gemeinschaftswerk ein grosses Mosaik, welches nun den Eingangsbereich zum Turnhallengebäude in Kirchleerau schmückt.

Das Werk entstand unter der kundigen Anleitung von Susann Adamer, TW- und Werklehrerin, sowie Daniel Gerhard, Klassenlehrer der 5. Klasse. Nachdem von den beiden Lehrpersonen ein Mandala-Motiv ausgewählt und auf die quadratmetergrosse Holzplatte aufgezeichnet worden ist, begann die Arbeit der Kinder. Wer gerade Zeit hatte, zertrümmerte mit dem Hammer die zuvor in Plastiksäcke eingepackten Teller und Keramikplättchen, welche im Vorfeld der Woche von Kindern und Lehrpersonen zusammengetragen worden sind. Die so entstandenen Scherben mussten  anschliessend  nach Farben sortiert werden. Teil für Teil des Musters wurde nun mit Fliesenkleber bestrichen, damit die passenden Scherbenstücke eingepasst werden konnten. Schritt für Schritt wuchs das Bild von innen nach aussen. An einigen Stellen wurden anstelle von bunten Keramikscherben Spiegelstücke eingearbeitet, welche dem Bild eine gewisse „Transparenz“ verleihen. Jedes Kind arbeitete schlussendlich eine Zeit lang am grossen Mosaik. Nebenbei fertigten die Kinder ein eigenes kleines Mosaik an, welches als Muttertagsgeschenk sicher ebenso Gefallen fand.

Nachdem das Mosaik zum Trocknen einige Tage liegen gelassen wurde, mussten die Zwischenräume mit Fugenmasse ausgefüllt werden. Nach einer weiteren Trocknungsphase putzten die Kinder die Scherbenstücke sorgfältig mit Stahlwolle. Der Hauswart hatte bereits im Voraus passende Löcher in die Betonmauer neben dem Turnhalleneingang gebohrt, so mussten nur noch die Schrauben festgezogen werden, damit das kunstvolle Werk nun einen farbigen Kontrast zum tristen Grau des Betons setzt. Es bleibt zu hoffen, dass das Mosaik auf längere Zeit die Besucher und Benutzer des Gebäudes erfreuen wird. Und die Kinder, welche die Schule zu Beginn der Sommerferien verlassen werden, durften so noch stolz „bleibende Spuren“ ihres Wirkens hinterlassen.

Daniel Gerhard

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