Der Wetterbericht war nicht überzeugend, er versprach sogar zeitweise leichteren Regen.

Trotzdem konnte Pino Bianco in Bremgarten 22 Wandersleute begrüssen.

Bis das so weit war, fuhren wir mit dem öV durch drei Bezirke und mussten den Bus drei Mal wechseln.

In Bremgarten ging es  durchs Städtchen direkt auf die linke Seite der Reuss.

Dieser Teil der Reuss ist noch  ein natürlicher Flusslauf.  Auch der Auenwald wird hier der Natur überlassen. Es  gibt  Altholz und dem Fluss wird freier Lauf gelassen.

Beim ehemaligen Bootshaus des Waffenplatzes machten wir den ersten Stundenhalt.

Bis hier war der Wanderweg noch gut begehbar.  Durch das Tauwetter war die Oberfläche teilweise  aufgetaut, doch  es hatte  noch vereiste Stellen.

Im Reussknie  „Hagnau“ wird im Zuge der Auenlandschaft ein grosses Biotop hergerichtet.

Wenn dann die Arbeiten beendet sind,  ist ein späterer Besuch  sicher lohnenswert.

Durch die Bau- und Holzerarbeiten war der Weg arg in Mitleidenschaft gezogen.

Für die schönen Blicke auf die Ufer und Reusslandschaft hatte das aber keinen Einfluss.

Bei der Reussfähre,  bogen wir ab  zum Dorf  Fischbach.  Nach einem kurzen Wegstück der Hauptstrasse entlang  erreichten wir das  Zentrum von Göslikon, wo der verdiente Kaffeehalt gemacht wurde. Bei Kaffee, Gebäck  und angeregter Unterhaltung verflog die Zeit.

Die Rückfahrt war dann etwas kürzer als die Hinfahrt. Die führte über Mellingen-Birrhard nach Brugg  und zurück nach Villigen. (ufi)