Villigen

Monatswanderung der Wandergruppe Villigen

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Koblenz - Bad Zurzach

Mit ÖV fuhr die grosse Schar von Villigen bis zur Station Koblenz Dorf. Hier konnte Geri Zimmermann 35 Wandersleute begrüssen.
Er begrüsste auch Walter Gassler, den ehemaligen Gemeindeamman von Koblenz, ein Schulkollege der heute in Villigen wohnt, hat Ihn zu unserer Wanderung eingeladen.

Zügig wanderte die Schar in langgezogener Formation dem schönen Rheinufer entlang.
Trotz Hochnebel war das Wetter ideal zum Wandern.

Dank seinem Wissen, vermittelte uns Walter Gassler interessante Details über die Rheinlandschaft.
Er hob hervor, dass dies nicht nur der schönste Teil des Rheines ab Aaremündung bis zum Kraftwerk Rekingen ist, sondern der einzige und letzte natürliche Flusslauf vom Bodensee bis nach Basel. Eine Ausnahme macht noch der Rheinfall.

Am „Koblenzer Laufen" durften wir erfahren, wie die ehemaligen Wasserwege Fluss-abwärts und flussaufwärts nicht am selben Ort durchführten. Die Warentransporte auf dem Rhein durften nur bestimmte Leute gegen Gebühr ausführen. Als der Flecken noch als Marktort diente, war das für Einheimische ein wichtiger Einkommensteil.

Ein weiterer Halt wurde dann bei der ehemaligen Kraftwerkbaustelle in Rietheim eingelegt.
Hier wusste er zu erzählen, dass die Baustelle schon eingerichtet war. Die grosse Ableitung des Dammwassers wurde bis in die Mitte des Rheins gebaut. Man sieht die Schwelle gut.

Dank dem damaligen Bau von Beznau 1 dem ersten A-Werkes in der Schweiz, haben dann die Investoren auf den Bau und die Fertigstellung des Flusskraftwerkes verzichtet. Die Baustelle wurde geräumt und die Landschaft in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut.


Vorbei ging es am Grienhof durchs Rietheimer Feld. Die Biber haben an verschiedenen Orten ganz schön gearbeitet. Auch das angrenzende Rüeblifeld machen sie sich zu eigen.

In der Barzmühle war dann der Kaffeehalt verbunden mit einer Information und Besichtigung.
Der „Mühlenwart" Herr Rudolf zeigte eine Tonbildschau vom Korn bis zum Brot. Er erklärte den Werdegang der Mühle. Wie sich beherzte Gönner und Handwerker dafür einsetzten, um mit grossem Aufwand und Engagement diese Mühle zu restaurieren und der Nachwelt zu erhalten.
Zum Abschluss liess er das gesamte Räderwerk der Mühle laufen.

Eine kurze Wegstrecke führte uns dann vorbei am Schloss Zurzach zum Bahnhof von wo wir mit Bahn und Bus heimwärts fuhren. Für die Organisation und die interessanten Informationen danken wir allen ganz herzlich.

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