Nach dem offiziellen Teil der Mitgliederversammlung der CVP Auw  vom 2. März, informierte Yves Maltry, Leiter Informatik der Zugerland Verkehrsbetriebe, über die Chancen und Gefahren des Internets.

Können wir es uns als Eltern leisten, unsere Kinder in den virtuellen Welten von Facebook und Chaträumen sich selber zu überlassen? "Nein", sagt Yves Maltry, "Kinder und Jugendliche brauchen Begleitung, Unterstützung und Hilfen." Die Begründung dazu lieferte er anhand einer Live-Demo in verschiedenen Chaträumen und auf Facebook. Unter einem Nicknamen eingeloggt zeigte Herr Maltry auf, was in diesen konstruierten Welten so alles abgeht. Egal ob Chaträume moderiert oder nicht moderiert sind, richtig genutzt bieten sie grosse Chancen, bergen aber auch Risiken, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen.

Den Anwesenden gab er mit, dass Kinder und Jugendliche in Chaträumen Kontrolle und Hilfe brauchen, die Online-Sessionen zeitlich beschränkt und überwacht sein sollten und die Möglichkeit zum Meinungsaustausch über Erfahrungen gegeben sein muss. Voraussetzung dazu sind das Interesse und die Kenntnisse der Eltern. Die konkreten Hinweise auf kinder- und jugendgerechte Seiten sowie praktische Anwendungstipps wurden von den Anwesenden dankend entgegengenommen.

Sich gegen die neuen Technologien zu wehren ist sinnlos. Der Abend hat gezeigt, dass eine gezielte und vernünftige Auseinandersetzung mit den modernen Kommunikationsmöglichkeiten notwendig und zweckmässig ist. Die vielen Fragen und angeregten Diskussionen waren der Beweis dafür, dass bei vielen Erwachsenen diesbzüglich grosse Unsicherheiten bestehen. In diesem Sinne konnte das Referat als echte Weiterbildung genutzt werden.

CVP Auw