Windisch

Mit frischem Elan in die Zukunft von Windisch

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Erstmals traf sich die sozialdemokratische Fraktion des Einwohonerrates Windisch in der neugewählten Zusammensetzung. Eingeladen waren auch die Vertreter in den verschiedenen Kommissionen der Gemeinde. Teilgenommen haben aber auch zwei vor kurzem geborene Kinder von neugewählten Einwohnerrätinnen.

Die Vertreterin in der Einbürgerungskommission, Gizella Erdös, nutzte die Gelegenheit, detailliert über den Ablauf des neu standardisierten Einbürgerungsverfahrens zu berichten, in der Überzeugung auch für das jetzt in Kraft gesetzte Recht in Windisch gut vorbereitet zu sein, nachdem seit 2011 die neuen Richtlinien mit sehr guten Erfahrungen in der Kommissionsarbeit angewendet werden (Windisch war Pilotgemeinde). Dies umso mehr, als die Vertreter der meisten Parteien auf acht Jahre gemeinsame, konstruktive Erfahrungen in der Kommission zurückgreifen können.

Thomas Wernli, Architekt und Familienvater aus dem Unterdorf, konnte sich als unser neuer Vertreter in der Baukommission vorstellen und auf sein besonderes Anliegen, eine nachhaltige Entwicklung in der Bautätigkeit, hinweisen.

Die anwesenden Gemeinderäte Rosi Magon und Christoph Haefeli konnten bereits Positives von ihren ersten Erfahrungen in der neuen Legislatur berichten. Mit besonderer Genugtuung wurde die Mitteilung aufgenommen, dass der neue Gemeinderat entschieden hat, wieder vermehrt mit Kommissionen zusammenzuarbeiten. Erste Vorschläge von sachlich kompetenten Vertretern für die verschiedenen Kommissionen wurden bereits diskutiert.

Weiter erläuterte Fraktionspräsident Paul Bitschnau kurz die Arbeitsweise des Einwohnerrates. Seine Vorschläge zur Gestaltung der Fraktionsarbeit in der SP wurden ohne Diskussion aufgenommen. In einem offenen Austausch über die Schwerpunkte der SP Fraktion für die nächsten vier Jahre zeigten sich folgende Themen als unsere wichtigsten Anliegen für die Zukunft von Windisch und seinen Bewohnern: sorgfältige Entwicklung im Planungsbereich um die neue Bau- und Nutzungsordnung (BNO), verdichtetes Bauen und Quartierentwicklung, Einzonung, und vor allem auch Gesamtmobilität (das heisst Verkehrslösungen suchen unter Berücksichtigung von Langsamverkehr und öffentlichem Verkehr, nicht nur automobilem Individualverkehr). Wichtig scheint uns auch die Weiterentwicklung der Visionen um den Campus FHNW. Mehr im persönlichen Bereich stellt sich uns die Frage einer möglichst guten, raschen Integration der grösseren Zahl von erwarteten Zuzügern in Windisch. Als Einzelthemen wurden die Vergrösserung der Personen-Unterführung Ost am Bahnhof Brugg-Windisch und die Probleme mit der Südwest-Umfahrung genannt.

Bei den Traktanden der kommenden Einwohnerratssitzung löste einzig der Vorschlag des Sohnes der neu amtierenden Frau Gemeindeammann zur Wahl als Vizepräsident des Einwohnerrates eine Diskussion aus. Obwohl anscheinend von den Reglementen her möglich, überwogen doch die Zweifel, ob diese „familiäre Besetzung“ nicht nur bei „schönem Wetter“, sondern auch bei möglichen Spannungen zwischen Gemeinderat und Einwohnerrat, dem Wohl und Ansehen der Gemeinde gerecht werden könnte. Die SP-Fraktion würde sich da eine andere Lösung wünschen, eventuell auch in der Person eines Vertreters einer andern Partei.

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