Lagerbericht der Ministranten von Merenschwand

Mittwoch: 10.10.2015

Zum Lagerbeginn gingen wir in die Kirche. Wir bekamen blaue Hüte, die gesegnet wurden. Nach dem Gottesdienst stiegen wir in den Car und fuhren nach Hottwil.

Wir waren alle sehr gespannt. Dort angekommen, bezogen wir das Lagerhaus, das ein ehemaliges Schulhaus war. Wir besichtigten das Haus und fanden schnell unsere Zimmer.

Es war Zeit für das Mittags-Picknick. Jetzt dekorierten wir in den Lagergruppen die Zimmer. Alle waren eifrig am Basteln, denn die Aufgabe wurde bewertet. Nach einer kurzen Pause durften wir das feine Nachtessen geniessen. Am Abend konnten wir Spielen bis um 22:00 Uhr. Nach einem langen Geschwätz schliefen alle sehr spät.

die Petersdom Jumpers

Donnerstag, 09.10.2015

Am Morgen (früh) um 07.30 wurden wir durch unsere Oberministranten Maya, Yanneck und Erich sanft geweckt. Unser Frühstückstisch wurde sehr phantasievoll mit verschiedenen Papierdekorationen wie Blumen, Seerosen und Fröschen von den „Big Bells“ dekoriert, welche so sicher viele Punkte für die Lagerolympiade gewinnen konnten. Anschliessend beteiligten wir uns alle an der Sportolympiade und gaben vollen Einsatz um zu weiteren Punkten zu kommen. Zum Zmittag wurden wir mit Fischstäbli und Bratkartoffeln verwöhnt. Und dann ab in die Weinreben. Wir durften Trauben von den Reben schneiden, sie auspressen und vom frischen Saft probieren. Zudem erzählte uns Markus Keller, der Winzer, vieles über die Region und gab uns einen Einblick in die Weinlese und Verarbeitung. Zurück im Lagerhaus hatten wir noch Zeit zur freien Verfügung. Wir nutzten sie zum Fussballspielen, Basteln und/oder Werwölfle. Der Abend stand unter dem Motto „American Dream“. Wir assen Hamburger und Pommes und tranken Cola – so fein! Mit Herbie konnten wir diesen tollen Tag im „Turhallen-Kino“ mit viel Popcorn ausklingen lassen.

Und schon war wieder ein toller Tag zu Ende.

die NOVizen

Freitag, 10.10.2015

Am Freitag schmückte die Gruppe Minions (also wir) den Tisch. Danach machten wir uns auf den Flösser-Weg und weiter bis nach Siggenthal. Nach „fünf“ Stunden wandern kamen wir beim Bowlingcenter an. Nach zwei Stunden Bowlen freuten sich alle auf das leckere Abendessen, das im Lagerhaus auf uns wartete. Die Heimfahrt im Bus war durch das heitere Singen wie auch schon beim Wandern, sehr kurzweilig. Nach dem Faijata-Znacht konnte man sich entscheiden zwischen einem Fussballmatch, einem Werwolf-Spiel oder einer Massage.

der Minions Banana Club

Samstag, 11.10.2015

Zum Morgenessen wurden wir von unserer Küchencrew reichlich mit Rösti, Speck und Spiegelei verwöhnt.

Den Morgen verbrachten wir in verschiedenen Gruppen. Die einten bemalten ihr Erinnerungs T-Shirt, die anderen übten fleissig das Ministrieren und der Rest hatte ein bisschen Freizeit.

Zum Mittagessen tischte uns die Küche ein leckeres, kaltes Buffet auf. Vor- und nach dem Mittagessen spielten alle vier Gruppen ein kleines, lustiges Theater vor. Anschliessend hatten alle Freizeit. Die einten spielten Fussball, die anderen Kartenspiele oder man mache es sich gemütlich.

Vor dem Nachtessen schossen wir zur  Erinnerung ein Gruppenfoto. Danach genossen wir die feinen Hörnli mit Gehacktem.

Den Abendgottesdienst besuchten wir in Mettau mit Pfarrer Jerzy und einigen Gästen aus Merenschwand die extra für uns angereist waren.

Als wir wieder in Hottwil zurück waren, servierte uns die Küchencrew zur Überraschung einen Schoggibrunnen. Weil es der letzte Abend war, erfuhren wir, wer die „Lager-Olympiade“ gewonnen hatte. Über die Geschenke freuten sich alles Minis sehr. Zusätzlich hatten die Leiter noch eine weitere Überraschung geplant. Eifrig zogen alle Minis ihre Jacken an und gingen nach draussen.

Dort erwarteten uns 6 Himmelslaternen, welche je 5 Minis in die Luft stiegen liessen. Dazu sagten sie was das Beste am Lager gewesen sei. Schlussendlich bildeten wir einen Kreis, indem sich alle die Hand gaben. Der Abend hatte allen gefallen und so schliefen alle fröhlich ein.

the Big Bells

Sonntag 11.10.2015

Heute mussten wir früh raus aus den Federn. Nach einer ruhigen Nacht (wie immer) trafen wir uns bereits um viertel vor Acht zum Frühstück. Mit teils ofen-frischem Zopf wurden unsere Lebensgeister geweckt und wir konnten uns mit Tatendrang an das Aufräumen und Reinigen des Lagerhauses machen.  Innerhalb einer guten Stunde war der Zauber vorbei und sämtliche heimatlosen Kleidungsstücke und Gegenstände fanden ihre Besitzer, die Betten wurden abgezogen und die Zimmer entstaubt. Ein Riesen-Kompliment an die Kinder, wie das reibungslos von Dannen ging.

Schon bald trafen sich alle Lagerteilnehmer wieder in der Turnhalle ein. Wir zogen unsere selbstbemalten Lager Shirts an und versammelten uns zu einem  letzten „Laurenzia“ (stöhn, ächtz, jammer). Ein paar Geschichtenspiele und ein lautloses Sitzball (man staune… mit 30 Kindern möglich J) überbrückten uns das Warten auf den Car.

Die Kirchenglocke läutete 12 Uhr, als wir in Form einer fröhlich, singenden Lager - Schar auf dem Kirchenplatz eintrafen. Gesund, teils müde, aber sehr glücklich, konnten die Kinder wieder an ihre Eltern zurückgegeben werden.

Ein tolles Lager ging zu Ende. Vieles wird noch lange in unserer Erinnerung bleiben, eine eindrückliche Gemeinschaft wurde in diesen 5 Tagen gelebt, sowohl unter den Kindern wie auch unter dem Leiterteam.

Ein HERZLICHES DANKESCHÖN gilt allen Spendern sowie all Jenen, die in irgendeiner Form, an diesem sensationellen Mini – Lager beteiligt waren.

Heidi Käppeli, Lagerleitung