Der Benefizanlass zu Gunsten von Telefon 143 – Die Dargebotene Hand Aargau/Solothurn-Ost hat bei schönstem Sommerwetter eine stattliche Anzahl Zuhörerinnen und Zuhörer nach Brugg gelockt. Das Publikum war von den meisterlich interpretierten Werken des Kammerorchesters Musica sine fine zu Recht angetan. Dieser Erfolg ist auch ein Verdienst des engagierten Dirigenten Ulrich Müller, selber ausgebildeter Geiger mit Tonmeister-Diplom. Orchester, Dirigent und Solistin Sandra Lützelschwab-Fehr (Klarinette) begeisterten ihr Publikum, das von Grossratspräsident Thierry Burkart herzlich begrüsst wurde. In seinem Grusswort knüpfte Burkart am Motto der Veranstaltung an: „Zuhören tut gut“, ganz besonders in unserer hektischen Welt, in der sich kaum jemand Zeit nehme, seinem Gegenüber wirklich zuzuhören. Nicht zuletzt deshalb habe Telefon 143 eine unbestrittene Daseinsberechtigung. Zuhören – aktiv zuhören – gilt schliesslich als DIE Kernkompetenz von Telefon 143.

Aufmerksam lauschten die Besucherinnen und Besucher auch der Lesung von Klaus Merz. Der mehrfach preisgekrönte Aargauer Schriftsteller las zwischen den Werken von W.A. Mozart und Jean Sibelius seinen Text mit dem stimmigen Titel „Der Anruf“. Dieser Text passte hervorragend zur Arbeit von Telefon 143 – Die Dargebotene Hand.

Ein weiterer Höhepunkt war der von „Genuss hoch 10“ stilvoll angerichtete Apéro riche im schönen Hof neben der Kirche.

Die Konzertbesucher waren sich einig: Ein Anlass mit höchstem Genuss für alle Sinne, perfekt organisiert bis ins letzte Detail. „Auch diese Art von zuhören tut gut!“, sagte Daniela Oehrli, die neue Präsidentin von Telefon 143 – Die Dargebotene Hand Aargau/Solothurn-Ost bei der Verabschiedung der Konzertbesucher.

Wer den Anlass verpasst hat, dem bietet sich eine zweite Chance: Am Sonntag, 29. Juni 2014, wird das Konzert in Lenzburg aufgeführt.

Reservationen unter konzerte@143.ch

Abendkasse ab 16.00 h, ausschliesslich für das Konzert (ohne Apéro). Konzertbeginn um 17.00 Uhr.

Christina Hegi Kunz