Erneut hat sich Kimo Eggenberger des Zurzacher Judo Clubs an einem nationalem Tunrier in Oensingen eine Medaille erkämpft. Und das am vergangenen Sonntag in Oensingen, einem sehr grossen Turnier, wo Kämpfer aus der ganzen Schweiz anreisten um sich zu messen. Der Judo Club Bad Zurzach gratuliert ihm somit zur Bronzemedaille und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg!
Ein Judokampf besteht aus zwei Phasen. Die erste ist die Phase des Standkampfes. Es wird versucht den Gegner mittels kontrolliertem Wurf auf die Matten zu werfen. „Ippon!“, heisst es dann vom Kampfrichter. Ippon ist die Höchstwertung und beendet den Kampf sofort mit 10 Punkten. Dies kann unter Umständen bloss einige Sekunden dauern. Deswegen ist einen Judokampf nicht bloss muskulär anstrengend, sondern auch mental sehr anspruchsvoll. Die Kämpfer müssen physisch und psychisch zu jeder Zeit des Kampfes  Höchstleistungen vollbringen und reflexartig reagieren können. Denn jede unachtsame Sekunde kann einem den Sieg kosten. Nebst der Ippon-Wertung gibt es auch geringere Wertungen wie Wazari oder Yuko, für nicht ganz perfekte Würfe, aber dennoch Würfe die relativ klar und strukturiert durchgeführt werden. Bei solchen Zwischenwertungen läuft der Kampf ganz normal weiter. So beginnt meistens der Bodenkampf, welches die zweite Phase bildet. Im Bodenkampf geht es darum seinen Gegner für maximal 20 Sekunden kontrolliert auf seinem Rücken festzuhalten, so dass der gegnerische Judoka weder aufstehen, noch sich auf seinen Bauch drehen kann. Sind die 20 Sekunden um, ist der Kampf gewonnen. Einen Bodenkampf ist auch zu gewinnen, wenn der Gegner von sich aus aufgibt. Dies erreicht man mittels Würge- und Hebeltechniken. Trotz gefährlichen Techniken im Judo achtet man auch im Kampf darauf seinen Gegner nicht absichtlich zu verletzen. D.h. bei den Würge- und Hebeltechniken geht man bloss soweit, damit der Gegner noch aufgeben kann ohne ihm etwas zu brechen, ihn bewusstlos zu würgen oder schlimmeres. Damit Verletzungen vorgebeugt und die Techniken sauber erlernt werden können, kommen alle SchülerInnen fleissig und regelmässig ins Training und üben diese Bewegungsformen Zig-Mal. Dies trägt offensichtlich Früchte. Der Judo Club aus dem Zurzibiet ist erfolgreich unterwegs und hat viele starke KämpferInnen, welche sich oft an den Turnieren gegen andere Vereine behaupten können. So bereiten sich unsere Judokas auch bereits für die diesjährige Aargauermeisterschaft und weitere Turniere vor, um auch dort das erlernte gekonnt umzusetzen und sich mit anderen Kämpfern messen zu können. So steht als nächstes die Clubinterne Meisterschaft am Sonntag, 12. März statt, wo die KämpferInnen erneut zeigen können was in ihnen steckt. Diese Clubmeisterschaft findet ab 12.00 Uhr in der Turnhalle Tiergarten statt und ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Wer Näheres über den Kampfsport Judo erfahren oder selbst im Training teilnehmen möchte, kann sich auf der Homepage www.jcbz.ch informieren oder direkt Kontakt mit Rahel Kingsley (Tel. 079 578 35 87) oder Marvin Kingsley (078 876 33 16 / info@jcbz.ch) aufnehmen.