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Männer/Seniorenreise Klewenalp

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Die Wandergesellen beim Apéro

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Die Wandergesellen beim Apéro

Am 22. August-Samstagmorgen versammelte sich eine wohlgelaunte, muntere Männer/Senioren-Schaar des Turnvereins Luterbach auf dem Bahnhof in Luterbach zum Wandererlebnis auf der Klewenalp. Der Wanderleiter Stefan Flury informierte über die Schutzmassnahmen des BAG zur Coronasituation und mahnt zur Vorsicht, schliesslich sind wir fast alle „Risikowanderer“. Wir freuen uns sehr, wieder einmal zusammen einen geselligen Ausflug zu machen.

Die heissen Sommertage mit über 30 Grad machten gerade einen Unterbruch, was den 17 wanderlustigen, meist älteren Herren nicht ungelegen kam. Stefan erläuterte noch kurz die 3 unterschiedlichen Reise-Varianten und Gruppenziele.

Nach einer unterhaltsamen, soweit dies mit Maske möglich ist, abwechslungsreichen Bahnfahrt kamen wir in Luzern an. Für die erste Gruppe übernahm nun Mario Faccioli die Führung, erkundete mit ihnen die Altstadt von Luzern und zeigte ihnen so manches historische Plätzchen wie die Kapellbrücke. Nicht nur Kaffee mit Gipfeli, sondern auch ein feines Tartar genossen die Herren bevor es mit dem Schiff auf dem Vierwaldstättersee nach Beckenried weiter ging. Die Gondelbahn brachte sie anschliessend auf die Klewenalp. Wer Interesse hatte, machte nach der Mittagsrast den Alpenblumenrundweg um den Klewenstock.

Gruppe 1 und 2 reisten von Luzern weiter mit dem Zug nach Niederrickenbach Station mit „Halt auf Verlangen“. Es blieb jedoch beim „Verlangen“, denn Beat Dysli konnte die Taste noch so lange drücken, der Zug hielt einfach nicht. Auch Frey Hanspeter, der in Stans zustieg, konnte dies nicht verhindern. So fuhren die 11 „Globis“ bis nach Wolfenschiessen, wendeten und fuhren nach Dallenwil. Sicher zu Fuss wanderten sie dann, ohne Halt auf Verlangen, zur Talstation der Gondelbahn und „gondelten“ nach Niederrickenbach Dorf. Gestärkt mit Kaffee und der vorzüglichen Nusstange im Pilgerhaus Maria-Rickenbach teilten sich die Wege der beiden Gruppen.

Vier Gesellen gingen die Wanderung gemütlich an, liessen es sich nicht nehmen, sich mit dem nostalgischen 4er Gondeli zur Musenalp transportieren. Mit Apéroplättli, einem Gläschen vom Feinsten und einem Chrüterkafi lässt es sich fröhlicher wandern.

Von der Alphütte Musenalp ging es vorsichtig über Treppen, mit Stahlseilenhandlauf hinunter zur Bärenfalle. Dann geniesst man zuerst den Ausblick auf den Vierwaldstättersee. Dem Scheidegg-Gärtli entlang führte der Weg nach Stafel, weiter nach Tannibüel zum wohlverdienten „Kühlen“. Bevor es zum gemeinsamen Treffpunkt ging, dem Bergrestaurant Alpstubli, bestaunte diese Gruppe noch die Vielzahl der 120 verschiedenen Alpenblumen rund um den Klewenstock.

Jetzt fehlte nur noch die Gruppe der Tüchtigen, „glorreichen 7“. Von Niederrickenbach Dorf, gings bis zur Alp Ahorn. Hier beginnt der Aufstieg durch die Alpen Bäntlisboden und Morschfeld zum SAC "Briesenhuis". Nach der Mittagsrast führte der Weg weiter via "Mälchgädili" nach Stafel, Tannibüel und weiter zum Bergrestaurant Alpstubli.

Vereint am gemeinsamen Treffpunk erzählten alle vom unterschiedlich Erlebten, natürlich bei einem Apéro, begleitet von Drehorgelklängen. Sogar Ernst Bracher und Mario Faccioli „drehten“ fröhlich aber äusserst konzentriert mit. Der abschliessende Höhepunkt war sicher das gemeinsame, gut bürgerliche Nachtessen im Alpstubli, vorzüglich zubereitet, speditiv und freundlichst serviert. Mit der zeitlich letzten Gondelbahn um 20.15 gings zusammen mit dem Servicepersonal talwärts nach Beckenried, wo wir zu unserer Überraschung von Lisabeth Frey empfangen wurden. Dies gab uns die Gelegenheit uns bei Hanspeter und Lisabeth für die spontane Mithilfe beim Rekognoszieren herzlichst zu bedanken und zugleich mit einem Applaus zu verabschieden.

Nach einer fröhlichen Postauto- und der abschliessenden Bahnfahrt, natürlich mit Apéro für welche die in der Nähe von Hörmen, Stevie und Ueli sassen, ging ein abwechslungsreicher, froher Wandertag zu Ende an dem auch die Pflege der Kameradschaft nicht zu kurz kam.

Herzlichen Dank allen Wandervögel die mitgereist und mitgewirkt haben beim Organisieren und mithelfen, speziell Frey Lisabeth, Hanspeter und Dysli Beat fürs rekognoszieren. Merci viel Mol auch den „Batzenspendern“ fürs Apéro.

 Wanderleiter Stefan Flury

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