Gränichen

Mach mal Pause in der reformierten Kirche Gränichen

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Time Out - ein Anlass zum Entspannen und Geniessen

Letzten Samstag nachmittag 17. März gönnte die Ref. Kirche Gränichen jung und alt eine rekreative Pause. Die dritte Forums-Veranstaltung in diesem Jahr stand unter dem Motto "TIME OUT". Der offene Anlass lud zum Entspannen und Geniessen, zum Verweilen, Spielen und Dasein ein. Innehalten und staunen konnten die Besucher im Chor der Kirche, wo Gedanken zur Zeit zum Nachdenken und wo Inspiration zum meditativen Legen von Naturmaterialien anregten. Im Kirchgemeindehaus war nicht weniger los: Im Saal konnte man im Film "Rivers and Tides" dem Naturkunstschaffen von Andy Goldsworthy auf die Spuren kommen. Zu seinen vergänglichen Werken meint er: "Das, was es zum Leben erweckt, ist das, was sein Tod herbeiführt". Um Leben und Tod ging es auch im Obergeschoss des KGH: "Di Läbige sy meh z'fürchte als di Tote"; solches etwa konnte die begeisterte Runde den Geschichten aus dem oberen und vorderen Emmental entnehmen, die Marianne Hirt so ergreifend vortragen konnte, weil sie das Emmental selber bestens noch aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Lehrerin zu Kröschenbrunnen kennt. TIME OUT - auf französisch "le temps mort" - bescherte an diesem Nachmittag in Gränichen keineswegs eine "tote Zeit", sondern den wohltuenden Freiraum, aus dem das Leben sich neu schöpft.
Nach so viel seelischer Rekreation musste die körperliche Restauration nicht hintanstehen: Direkt neben den Emmentaler Geschichten teilten die Frauen vom Offenen Werkkreis ihre Kuchen- und Gebäckkreationen zur Verspeisung aus. TIME OUT war ein unaufdringlicher Anlass mit Rundum-Vollwertnahrung. Wer kam, blieb gerne - und hatte keine Zeit mehr, sich zu beeilen.
Andreas Witschi
Bildlegende: Marianne Hirt begeisterte die Zuhörer mit ihren Geschichten aus dem Emmental. Foto: Andreas Witschi

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