Schöftland

Ludothek profitiert vom Clean-up Day

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Fast 500 Kilo Kehricht wurden gesammelt

Trotz misslichen Wetterverhältnissen brachten die Teilnehmenden am 4. Schöftler Clean-up Day fast 500 Kilo Kehricht zusammen. Das ist für sie zwar rühmlich, für die heutige Gesellschaft jedoch keineswegs. Trotzdem: Die Ludothek bekam von der Raiffeisenbank für jedes Kilo zwei Franken, was einen runden Tausender ausmachte.

st. Gemeinderat Martin Hürzeler gab das Resultat des 4. Schöftler Clean-up Days bekannt. 495 Kilo kamen zusammen, das ist bei diesem Sauwetter ein beachtliches Resultat, das einerseits für die Sammler spricht, andererseits für die heutige Gesellschaft nicht besonders rühmlich ist. Dass ein Sponsor gefunden wurde, welcher Anreiz gibt zum Mitmachen soll jedoch nicht heissen, dass man jetzt noch mehr Müll wegschmeissen muss, damit die Sammler nächstes Jahr wieder ein solches Resultat zusammen bringen. «Wenn schon mal etwas weggeworfen wird, dann bitte wenigstens etwas Schweres, das einschenkt», so Hürzeler. Damit hat er bereits angedeutet, dass die Aktion auch im nächsten Jahr wiederholt werden soll, um die Menschen zu sensibilisieren und zu zeigen, dass Littering leider auch in Landgemeinden ein Thema ist. Jürg Suter von der Raiffeisenbank versprach, dass er vielleicht nächstes Jahr auch wieder komme, wenn er eine feine Grillwurst erhält.

Liquidation alter Spielsachen
Bruna Matter von der Ludothek Schöftland war glücklich über die Spende. Diese ermöglicht, dass ausgedientes Spielzeug durch neues ersetzt werden kann. Die Belohnungen für die beiden Schulklassen - es war das zweite Mal, dass ganze Klassen mitmachten - wurden am Samstag direkt überreicht.

Köstliche Episoden
Rund um die Aktion entwickelten sich köstlich Episoden. So wurde eine Gruppe Schüler am Böhler angehalten. Sie dachten schon, dass da einer reklamieren wolle. Ganz im Gegenteil, der Wirt vom Kiosk am Böhler gratulierte ihnen zur Aktion und versprach ihnen einen Gratis-Hamburger in seinem Kiosk.
Eine Frau brachte einer anderen Gruppe ein Zehnernötli, weil sie ihr den Garten von Unrat befreiten.

Erfreulicher Abschluss: Jürg Suter (re.) überreicht Bruna Matter den Check über 1000 Franken. Mit dabei waren die Gemeindeangestellte Irene Weber und Gemeinderat Martin Hürzeler. (Bild: st.)

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