Sicherlich hatte manches Kind ein wenig Herzklopfen, als es am Donnerstag Abend ins mit Kerzenlicht schauerlich schön beleuchtete Schulhaus trat. In kleinen Gruppen hörten die Kinder in den stimmungsvoll „gruslig" dekorierten Räumen je 3 von 21 ausgesuchten Spuk- und Gruselgeschichten. „Babar und das Schlossgespenst" war zu hören, „Das Skelett auf dem Klo", „Acht Geister auf Urlaub" aber auch ein Ausschnitt aus dem beliebten Kinderbuch „Das kleine Gespenst". Dass vor allem Mütter und Väter die Rolle des Vorlesers übernahmen, machte ebenfalls etwas ganz Besonderes aus dem Anlass und die Kinder lauschten gespannt den wohlig schaurigen Geschichten. Reibungslos wechselte die grosse Schülerschar im Halbstundentakt von einer Geschichte zur anderen.
In der Pause gab's zur Stärkung ein Stück Lebkuchen und einen Becher „Zaubertee" für die jungen Zuhörer.
Die Begeisterung über diese ungewohnte Art der Unterhaltung liess die aufkommende Müdigkeit bald vergessen und am nächsten Morgen, das wussten alle, durfte man ja ausschlafen. (hjr)