Boningen

Lehrstunde über Alternativenergien und Energieeffizienz

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Boningen Jungbürgerausflug führte in den Energietunnel nach Olten

Kürzlich besammelten sich sechs der sieben Boninger Jungbürgerinnen und Jungbürger des Jahrgangs 2001 samt Behördenmitgliedern zum diesjährigen Jungbürgerausflug bei der Schnäggehalle. Die Reise führte zunächst nach Olten, wo die organisierende Kulturgruppe eine Führung durch den Energietunnel reserviert hatte. Der Eingang zum Tunnel befindet sich beim Obelisken am Aarequai, der Ausgang in der Winkelunterführung. Unter der Leitung von Guide Hugo Scheidegger erhielten die Ausflügler einen Einblick in das Thema Energie und lernten dabei alles Wissenswerte über die Energiestrategie 2050 sowie die verschiedenen Energieträger und den Energieverbrauch der Schweizerinnen und Schweizer. Der Energietunnel in Form eines Aaredükers (Düker: Tunnel, der einen Fluss unterirdisch quert) war zu Beginn der 1980er-Jahre ursprünglich angelegt worden, um die Öl-, Gas- und Wasserleitungen sicher von einem Stadtteil zum anderen zu verlegen. Heute können auf Anfrage Führungen gebucht werden (www.linie-e.ch).

Nach dem Apéro im Restaurant Rathskeller fuhren die Ausflügler ins Restaurant Rumpel oberhalb von Trimbach, wo ein feines Nachtessen samt Dessert genossen werden konnte. Nach einem Kurzinterview, einem Crash-Kurs in Staatskundeunterricht und dem Näherbringen der neuen Rechte und Pflichten nahm Gemeindepräsident Manfred Zimmerli den vier jungen Männern und den beiden jungen Damen das Gelöbnis ab. Somit wurden sie offiziell in den Kreis der Erwachsenen und Mündigen aufgenommen, erhielten damit Zugang zum aktiven und passiven Wahlrecht und können nun selbstverständlich auch an den Gemeindeversammlungen teilnehmen. Ein Geschenk an alle Jungbürgerinnen und Jungbürger rundete den Anlass ab. – Nach einem fröhlichen Abend bei guten Gesprächen begab sich ein Teil der Reiseschar wieder zurück nach Boningen, der andere Teil legte einen Zwischenhalt in Kappel ein, wo die Vorbereitungsarbeiten der am nächsten Tag beginnenden Chilbi in Augenschein genommen wurden.

                                               Von Beat Wyttenbach (Text und Fotos)

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