Kaum zu glauben wie schnell 158 Jahre vergehen, wirkt der Männerchor Burg doch so frisch wie eh und je. Das haben sie an ihren Konzerten vergangenes Wochenende eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

«Das Eröffnungslied vom letzten Burgerabend hat mir so gut gefallen.» «Das Schlussbouquet vom Neujahrsapéro war mein Highlight.» Oder schlicht: «Könntet ihr das nicht wieder einmal singen?» «Immer wieder sind Menschen mit solchen Anliegen an mich herangetreten», schilderte Präsident Walter Hausmann in seiner Begrüssungsrede. «So haben wir beschlossen mit «Hits vo de Burg» möglichst viele Wunschlieder auf die Bühne zu bringen. Viel Vergnügen.»

«Wir sind die alten Säcke», «Heimelig», «Siloballe Blues», «Die kleine Kneipe» oder «Einegeligi Riisnegeli» - für jeden war etwas dabei. Finn Meier, Enkel des Sängers Werner Sommerhalder, mochte den Blues. Sarah Flückiger gefiel das Handorgelspiel bei der «kleinen Kneipe». Und Samuel Morgenthaler, Vertreter des Männerchors Reitnau, sang einfach mit. Die Musik als generationenverbindende Kraft erleuchtete den Gemeindesaal im wahrsten Sinne des Wortes als das Publikum bei «Sierra Madre del Sur», die Knicklichter schwang. Die witzige Moderation von Christine Lehmann zusammen mit ihren Enkelinnen Lara und Lisa Bolliger trug das ihre zum Anlass bei. «Hits vo de Burg» - mögen viele neue dazukommen. Das Publikum wird es dem Männerchor immer wieder mit grossem Applaus danken.

Graziella Jämsä