Laufenburg

Laufenburger Firmlinge pflanzen vor der Kirche einen Maulbeerbaum

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Im Vorfeld des letzten Firmtreffens wussten die Jugendlichen nicht, was ihnen bevorstand, denn ihre Katechetin, Frau Beatrice Olivita, hatte eine Überraschung bereit. Die Firmlinge waren deshalb überrascht und nicht weniger erfreut, dass sie am letzten Freitag vor der Katholischen Kirche Laufenburg einen Baum pflanzen durften. Unter kundiger Leitung von René Leuenberger gruben die jungen Leute auf dem begrünten Vorplatz des Gotteshauses ein Loch und durften dann einen Maulbeerbaum pflanzen. Gärtnermeister Leuenberger wusste den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern zu erzählen, dass die Maulbeere in Europa ursprünglich als Futterpflanze für Seidenraupen angepflanzt wurde und mit der Aufgabe der Seidenindustrie der ursprünglich asiatische Baum auch wieder aus unseren Breitengraden verschwand, obwohl dessen Früchte nicht nur Augenschmaus, sondern auch Leckerbissen sind. In China ist der Maulbeerbaum ein heiliger Baum. Auch in Griechenland war die Maulbeere dem Hirtengott Pan gewidmet und auch Minerva, der Göttin der Weisheit geweiht, da sich ihre Knospen erst nach den letzten Frösten öffnen. Auch in der Bibel wird der Maulbeerbaum achtmal genannt. Im Schlusswort wünschte Diakon Urs Buser den Firmlingen, dass ihr Glaube so heranwachsen werde wie der frisch gepflanzte Baum, welcher ein ungewöhnlicher Obstbaum ist, dessen Beeren Nussfrüchte sind. So ist zu hoffen, dass der Baum seinen Pflanzerinnen und Pflanzern nicht nur bis zur Firmung am nächsten Sonntag Schatten spendet und Freude bereitet, sondern dessen Anblick viele Jahre beim Begehen des Kirchenportals Freude bereitet und an das einmalige Firmtreffen erinnert.

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