Zwanzig fröhlich gestimmte Mägenwiler Landfrauen trafen sich pünktlich am Bahnhof Mägenwil. Nach einer kurzen Begrüssung der Präsidentin Christine Sandmeier, wurde das Zepter der Reiseleiterin Marie-Theres Borner übergeben. Mit viel Witz, Charme und Humor führte sie uns durch den Tag. Während der Zugfahrt mit der Seetalbahn Richtung Luzern, hat man sich rege unterhalten. Nicht schlecht staunten wir als Gabi Hürlimann und unsere Reiseleiterin uns mit einem Gläschen Wein und Apérogebäck überraschten. Von Luzern ging es mit dem Zug weiter nach Stans. Dort angekommen besuchten wir die Wirtschaft zur Rosenburg. Neben Kaffee und Gipfeli konnten wir das rege Treiben von drei Hochzeiten mitverfolgen. Es gab einiges zu diskutieren ob die Braut, oder doch eher das Kleid der Braut, angemessen für eine Hochzeit sei oder nicht. Zum Schluss waren sich dann aber alle einig; Leggins und Jupe geht gar nicht J. Kurz vor Mittag ging es dann in die Höhe. Erst fuhren wir mit der Standseilbahn zur Mittelstation Kälti. Dort gab es einen zügigen Wechsel in die CabriO-Bahn, welche im 2012 neu erbaut wurde. Was uns da erwartete war einfach atemberaubend. Von dem offenen Oberdeck aus, hatte man eine Aussicht, die vom Alpnachersee über den Vierwaldstättersee bis hin zum Zugersee reichte. Mit dem Wind im Gesicht erlebten wir ein Stück Freiheit pur. Endstation Stanserhorn 1850m ü.M. Oben angekommen versammelten wir uns für ein Gruppenfoto. Die langsam hungrigen Landfrauen machten sich auf den Weg ins Restaurant. Mit den legendären Älplermagronen mit Apfelmus haben wir uns typisch urchig-schweizerisch verwöhnen lassen. Es war himmlisch gut. Währenddessen kam starker Nebel und Wind auf und es begann zu regnen. Von da an blieb uns die wunderschöne Aussicht verborgen. Dies konnte unserer guten Laune aber nichts anhaben. Einige gingen im Lädeli shoppen, andere unterhielten sich angeregt bei einem Tässchen Kaffee und einzelne versuchten im Murmeligehege ein Murmeli zu sehen; leider ohne Erfolg. Später fuhren alle abermals mit der CabriO-Bahn und der Standseilbahn zu Tale, einige in Regenjacken und Sonnenbrillen J. Im SPUK Museum haben wir uns anschliessend von Geistern, Sagen und Übermenschlichem    be-geistern lassen. Nach diesem Spuk brauchten wir eine „süsse“ Stärkung. In der Confiserie Frei gab es köstliche Torten, frische Cremen, süsse Guetsli, pikante Tartarbrötli oder einfach Zöpfe für den Sonntagsbrunch und dazu einen feinen Kaffee. Gut gestärkt machten wir uns auf den Heimweg. Im Zug wurde wieder viel geplaudert, laut gelacht und einige wurden ruhig. Viele schöne und lustige Erinnerungen an diesen Tag nehmen wir mit in den Alltag. Glücklich, zufrieden und mit einem strahlenden Gesicht kamen wir wieder in Mägenwil an.