Oberlunkhofen

Lagerwoche der Schule Oberlunkhofen

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Erlebnisreiche Tage im Jura

Die ganze Schule Oberlunkhofen verreiste mit drei Bussen in den Jura, nach Cerneux-Godat. In einem grossen, gemütlichen Haus erlebten die 103 Kinder fünf unbeschwerte, intensive Tage nach dem diesjährigen Motto unserer Schule: zäme schaffe, zäme spiele, zäme läbe.
18 Erwachsene (Schulleiter, Lehrerinnen, Küchenteam und zusätzliche Helferinnen und Helfer) kümmerten sich rund um die Uhr um die grosse Kinderschar.

Nach der Ankunft und dem Zimmerbezug erwartete uns bereits das erste feine Mittagessen. Am Nachmittag lernten die Kinder das Haus und die nähere Umgebung mit einem Foto-OL kennen. An verschiedenen Posten wurden Plakate, Türschilder und Gruppenbilder zur Verschönerung des Hauses gestaltet.
Simon, Juniorentrainer im Schwingclub Albis, erteilte den interessierten Kindern Schwingunterricht und einige davon wagten sich an den „Hosenlupf".
Am Abend spielten wir eifrig Lotto, bei welchem sensationelle Preise lockten.

Da der Wetterbericht für den Dienstag nicht schlecht war, wollten wir den Sporttag durchführen. Aber wir merkten schnell, dass wir das Schlechtwetterprogramm einsetzen mussten. Der abwechslungsreiche Spielvormittag mit alten und neuen Gesellschaftsspielen machte den Kindern Spass.
Am Nachmittag zeigte sich das Wetter ein bisschen von der besseren Seite - es regnete nicht mehr. So packten wir die Gelegenheit beim Schopf und machten eine kleine Rundwanderung. Sie führte uns über Stock und Stein, vor allem aber über Kuhweiden mit Alpenpizzas! Etliche Schuhe wurden dabei mit frischem Kuhfladen einbalsamiert. Bei der Stiftung für das Pferd „ maison rouge" entdeckten wir im Nebel Esel, Ponys und einige Pferde. Einige davon waren sehr zutraulich und konnten von den Kindern gestreichelt werden.
Zum Abschluss des Tages wurde den Kindern, welche Lust hatten, der Film „ Zurück nach Hause„ gezeigt.

Da es am Mittwoch wieder regnete, führten wir den Ateliertag durch. Sechs verschiedene Posten (Fahnen bemalen, Jonglierbälle herstellen, Bändeli knüpfen, Türme bauen mit Holz, Bierdeckeln und Jasskarten, Samariterposten, gefaltete Spiele aus Papier) führten die Kinder in altersdurchmischten Gruppen durchs ganze Haus.
Nach dem Zvieri kam der Höhepunkt des Tages! Im Dachzimmer, dem grössten Raum des Hauses, hatten Marcel, Alain und Ruedi die Grossleinwand, den Laptop und den Beamer installiert, so kamen alle Fussballbegeisterten voll auf die Rechnung. Je später der Abend, desto voller der Raum. Die Stimmung und die Unterstützung „Hopp Schwiiz" waren gewaltig! Bestimmt ein unvergessliches Erlebnis!

Der Donnerstagmorgen begann mit gewaltigen Regengüssen. Die Lehrerinnen mussten ein weiteres Schlechtwetterprogramm hervor nehmen. Gegen neun Uhr zeigte sich unverhofft die Sonne. Spontan beschlossen wir, den Morgen im Freien zu verbringen. Nach Lust und Laune konnten sie endlich alle mitgeschleppten Spielgeräte benutzen und die Umgebung des Hauses entdecken.
Die Knaben der 3. bis 5. Klasse unternahmen mit Herrn Zehnder, Marcel und Simon einen „Männermarsch" an den Doubs hinunter, nach Frankreich hinüber. Und wenn's bergab geht, geht's logischerweise auch wieder bergauf. Das spürten unsere „Männer" in den Beinen!
Der Nachmittag war zur freien Verfügung. Auf der grossen Wiese konnte Fussball und Ball über die Schnur gespielt werden. Im und ums Haus wurde intensiv gespielt, die letzten Postkarten geschrieben und für den Bunten Abend geübt. Der Aufwand hat sich gelohnt, es entstand ein abwechslungsreiches Programm mit zwanzig Darbietungen.
In der Pause verwöhnte uns das Küchenteam mit einem überwältigenden Dessertbuffet.
Das Dessertbuffet war nur der süsse Höhepunkt einer Woche mit leckerem Essen. Das Küchenteam verwöhnte uns mit abwechslungsreichen, feinen Menüs. Wir sind froh, dass uns so viele Helfer und Helferinnen unterstützten! Ohne ihre Mithilfe wäre ein Lager in diesem Rahmen überhaupt nicht möglich.
Ebenfalls bedanken wir uns bei allen Eltern, die Zopf oder Kuchen gebacken haben. Dank ihnen gab es jeden Tag eine Nachspeise.

Am Freitag mussten wir leider schon packen. Die Jagd nach Unterhosen, Regenjacken, Schuhen etc. begann. Nachdem alles eingepackt war, trafen wir uns zum letzten Mal im Dachzimmer zur täglichen Singstunde. Bis zum Schluss sangen die Kinder fröhlich und begeistert mit. Herr Zehnder leitete die Singrunden und begleitete alle Lieder mit seiner Gitarre.
Nach dem Hot dog warteten wir ungeduldig auf die Ankunft der Busse. Die Fahrt nach Hause verlief problemlos, und wir erreichten fast pünktlich unser Ziel. Nach einem Schlusslied konnten die Eltern die Kinder in Empfang nehmen.
Das Schulteam Oberlunkhofen und alle Helfenden freuen sich über den guten Verlauf des Lagers und danken allen Eltern nochmals fürs Vertrauen und für die grosszügigen Kuchen- und Zopfspenden.(eso/mho)

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