Es war der 22. März, als um 17 Uhr die Kunstausstellung der Viert- und Fünftklässler in Eiken ihre Tore öffnete. Tolle Bilder und Skulpturen nach James Rizzi, Franz Marc, Niki de Saint Phalle, Paul Klee und Gustav Klimt durften von einem interessierten Publikum bestaunt werden. Bevor es soweit war, die Schülerinnen und Schüler selber kreativ werden konnten, erfuhren sie in einer Lern-Werkstatt einiges über das Leben und die Werke der Künstler. Besonders die Nanas von Niki de Saint Phalle erforderten viel Einsatz. Mehrere Wochen wurde daran gearbeitet. Zuerst musste ein Drahtgeflecht hergestellt werden, welches danach mit Kleisterpapier eingekleidet und am Ende noch bunt bemalt wurde. Der Einsatz hatte sich gelohnt, die vielfältig gestaltete Nana-Gruppe durfte sich sehen lassen.

Weshalb eine Kunstausstellung zustande gekommen war, sei hier noch rasch erklärt. Die Idee entstand während des Realienthemas «Kunst», welches die beiden Klassen über Wochen beschäftigte. Nach Rizzi wurden Steine bemalt, Briefmarken gestaltet oder fröhliche Gesichter entworfen. Tiere aus Ton modellierte man wie Franz Marc es getan hatte und aus selbstgemachter Knete entstanden Tarotgärten nach dem Beispiel von Niki de Saint Phalle. Vorbild beim Malen von Gedichten war Paul Klee und riesige Leinwände gestaltete man mit Hundertwasser-Häusern.

Die zahlreichen Besucher der Ausstellung waren begeistert und lobten die fleissigen, kreativen Künstler und Künstlerinnen. Für alle war dieser Abend der Höhepunkt einer kurzweiligen und spannenden Zeit, in der viel Neues erfahren und entdeckt werden konnte. Einige Kunstwerke werden einen Platz irgendwo im Schulhauses finden und können somit noch lange bestaunt werden.

Bericht Corina und Nele, 4. Klasse Eiken