Lenzburg

Kulturspaziergang mit Daniel Mosimann

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Das Tomasini, seit drei Jahren eine Erfolgsgeschichte

Daniel Mosimann

Das Tomasini, seit drei Jahren eine Erfolgsgeschichte

Auf seinem dritten Stadtspaziergang führte Stadtammannkandidat Daniel Mosimann durchs kulturelle Lenzburg. Rund 25 Personen begleiteten ihn auf der kurzweiligen Runde.

 Es war ein Spaziergang der kurzen Wege und der vielen Zwischenstopps. Kultur, so wurde den rund 25 Personen bewusst, die Stadtammannkandidat Daniel Mosimann auf seinem dritten Stadtspaziergang begleiteten, hat in Lenzburg viele Plätze und ebenso viele Gesichter.

Die Runde führte zunächst vom alten Gemeindesaal („Ein wichtiger Veranstaltungsort, der unter anderem auch dem Regionalen Jugendorchester Lenzburg als Übungs- und Auftrittsort dient“) zum Burghalden-Ensemble. Dort wird demnächst die Strasse, die das Ensemble durchschneidet, in einen verkehrsberuhigten Platz umgestaltet, der „optisch zusammenführt, was zusammengehört“. Auch das dort gelegene Museum liegt Mosimann sehr am Herzen. „Heute hat es noch eher den Charakter eines Dorfmuseums, doch die Verantwortlichen sind dabei, die umfangreiche und interessante Industriegeschichte von Lenzburg aufzuarbeiten. Das wird das Museum massiv aufwerten.“

Hier, mit Blick auf das Schloss, kam Mosimann auch auf das Stapferhaus Lenzburg zu sprechen, das zurzeit nach einem neuen Standort sucht. „Die Ausstrahlung des Stapferhauses reicht weit über die Kantonsgrenzen hinaus, und wir sollten alles daran setzen, es in Lenzburg zu behalten. Davon profitiert nicht nur die Kultur, sondern die ganze Stadt.“

Vorbei an der Stadtbibliothek, die nächstes Jahr ihr 200-Jahr-Jubiläum feiern kann, führte der Weg zum Alterszentrum obere Mühle. Hier kam Mosimann auf eine andere Kultur zu sprechen, nämlich auf die „Art und Weise, wie wir miteinander umgehen. Auch das ist eine Frage der Kultur.“ Für ihn ist klar, dass man beim Bau des Alterszentrums trotz des überraschenden Neins aus Staufen und Othmarsingen an den bestehenden Plänen festhalten soll. „Wir bauen hier für unsere älteren Mitbürger, und ich habe kein Verständnis dafür, wenn Geld das einzige Argument ist, das zählt.“

Von den Ältesten führte der Weg über den Aabach zu den Jüngsten. Das Tommasini ist für Mosimann ein kleines Highlight in seiner bisherigen Laufbahn als Stadtrat. Kaum ins Amt gewählt, landete das Dossier vor vier Jahren auf seinem Tisch. Kurz zuvor war der Jugendtreff wegen überbordender Partys und dauernder Lärmklagen geschlossen worden. Bald darauf bildete sich ein neuer Trägerverein, und seit da läuft der Betrieb reibungslos.

Unterwegs vergass Mosimann nicht, auch andere wichtige Kulturinstitutionen von Lenzburg zu erwähnen. Das Müllerhaus etwa, aber auch das Wisa-Gloria-Areal, wo sich ganz ohne städtische Unterstützung eine äusserst lebendige Künstlerszene gebildet hat.

Dann war es an der Zeit, den zweiten Teil des Mottos „Kultur und Kulinarik“, unter dem der Spaziergang stand, einzulösen: Beendet wurde die interessante Runde nämlich in der Rathausgasse bei einem feinen Risotto.

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