Brugg

Kreatives Beten mit Kindern

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«Unser Vater Gebet» ist zentral.

(hb)„Wie sollen wir unseren Kinder das Beten richtig lehren?Das fragte ich meine Frau zu Beginn einer Autofahrt und inmitten unseres Erziehungsalltages. Ihre Antwort war schnell, einfach, entwaffnend: Natürlich das Vaterunser! Stimmt. Denn die Jünger haben ihren Meister ja auch
nach dem „richtigen Gebet" gefragt und Jesus hat
ihnen das Vaterunser-Gebet gelehrt und dies gleich
mehrmals. In diesem Gebet steckt alles drin, was wichtig und richtig
ist"(R. Kündig). Im Familiengottesdienst der Chrischona-Gemeinde vom 8. Mai hat das Kidstreffteam mit den Kindern die erwachsenen Zuhörer mit einer kreativen Art des Betens vertraut gemacht. Weisse Handschuhe mit farbigen Fingern wurden verteilt. Jeder Finger und jede Farbe hatte auch ihre Bedeutung. Z.B. der Daumen (gelb) zeigt nach oben und weist hin auf die Grösse, Herrlichkeit Gottes.  Der Zeigfinger (braun) ist der Erdige. Er macht uns aufmerksam auf das tägliche Brot. Mittel- und Ringfinger (rot und schwarz) sind den Themen Versuchung, Schuld und Vergebung gewidmet und der kleine Finger (blau) schliesst die Klammer und stellt nochmals Gott und seine Ehre in den Vordergund. Das Amen (so sei es) ziert die Innenfläche der Hand und damit schaut uns das Ja Gottes entgegen.- Eine eindrückliche Art das "Vater Unser" auf anders kennenzulernen. Mit Liedern und einer Geschichte von "Christopher Kirchenmaus" wurde er Gottesdienst interesant und vielseitig gestaltet. Ein Anlass, der nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird. Herzlichen Dank dem Kidstreffteam und den Kindern für den "anschaulichen" Unterrricht.

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