Tegerfelden

Konfirmationsgottesdienst zum Thema „Träume“

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- Am Palmsonntag wurde in der reformierten Kirche Tegerfelden die Konfirmation von 16 Jugendlichen gefeiert.

Vor eineinhalb Jahren haben sich die Konfirmanden und Konfirmandinnen gemeinsam mit Pfr. J. Hug auf den Weg zur Konfirmation gemacht. Nun sind sie am Ziel angelangt.
Für ihren Konfirmationsgottesdienst wählten die Konfirmandinnen und Konfirmanden das Thema „Träume".
Parallel zum Gottesdienst wurde von Beatrice Meier und Angela Rub ein Kinderhütedienst im Kirchgemeindesaal angeboten. Die Kinder, denen der Gottesdienst zu lang gewesen wäre, hatten dabei viel Spass.
Hervorragend begleitet wurde dieser Gottesdienst von der 11 vor 11-Band. Drei Konfirmandinnen, welche Mitglieder der 11 vor 11-Band sind, konnten die Band für diesen Einsatz begeistern. Bereits der Einzug zum Lied „We have a dream" war sehr eindrücklich. Viele weitere ausdrucksstarke Lieder unterstrichen die Beiträge der Konfirmandinnen und Konfirmanden wie auch die Gedanken der Predigt und die Gebete.
Die Beiträge der Konfirmandinnen und Konfirmanden zum Thema „Träume" waren sehr vielseitig und kreativ: eine Collage und ein Plakat, Texte, die Vorstellung von Martin Luther King und seiner Rede: „I have a dream".
Dank der aktiven und motivierten Mitwirkung jeder Konfirmandin und jedes Konfirmanden und der musikalischen Gestaltung durch die 11 vor 11-Band wurde der Gottesdienst sehr lebendig und persönlich.
In der Schriftlesung aus dem 2. Buch Mose 28,10-17 ging es um die Zwillingsbrüder Esau und Jakob. Da Esau als erster geboren wurde, erhält er alle Rechte des Erstgeborenen. Damit will sich Jakob nicht abfinden und ergaunert sich Jahre später diese Privilegien. Der Preis dafür ist aber hoch. Er muss in ein anderes Land flüchten. Da träumt er eines Nachts, dass sich der Himmel öffnet und Gott zu ihm spricht: „Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst... ich will dich nie verlassen." (1. Mos. 28,25). Jakob glaubt fest an diesen Traum, so dass sich sein Leben verändert und er sich sogar mit seinem Bruder versöhnen kann. Zwei Konfirmanden zeigten parallel zu der Lesung ihre dazu gestalteten Bilder. In seiner Predigt wünschte Pfr. J. Hug den Jugendlichen, dass sie auf ihrem Weg immer wieder erfahren, dass Gott mit ihnen ist, wohin sie auch gehen. Auch sollen sie sich das Träumen nicht vermiesen lassen. Träume sind sehr wichtig, sie geben Kraft und Ziel. Mit jedem Traum, der aufgegeben wird, stirbt etwas von der Lebensfreude und Energie. Nicht jeder Traum wird in Erfüllung gehen, und manchmal ist der Weg zur Erfüllung eines Traumes, wie bei Jakob, steinig und schwer. Aber das Festhalten an Träumen lohnt sich. Als Abschluss der Predigt wünschte Pfr. J. Hug den Konfirmandinnen und Konfirmanden immer wieder Augenblicke, in denen sich - wie bei Jakobs Traum - Himmel und Erde berühren und Träume wahr werden.
Beim Konfirmationsakt wurde den Konfirmandinnen und Konfirmanden der Segen Gottes zugesprochen, und Pfarrer J. Hug überreichte ihnen mit persönlichen Worten ihre ausgewählten Bilder.
Als mündige Gemeindeglieder wurden sie anschliessend von der Kirchenpflegepräsidentin, Rösli Haas, willkommen geheissen. Sie ermunterte sie dazu, sich aktiv am Gemeindeleben zu beteiligen dies wäre der Traum der Kirchenpflege. Nun dürfen die Jugendlichen in der Kirchgemeinde mitbestimmen und Gotte oder Götti werden.
Zwei Konfirmandinnen hielten darauf mit einer spannenden Powerpointpräsentation Rückblick auf die Konfirmandenzeit.
Bis zum heutigen Tag wurden die Konfirmandinnen und Konfirmanden von verschiedensten Menschen begleitet: von Eltern, Verwandten, Freunden. Als kleines Dankeschön hat jede Konfirmandin und jeder Konfirmand stellvertretend einer für ihn oder sie wichtigen Person eine Rose überreicht während die Band das Stück „Heaven" sang.
Die 11 vor 11-Band spielte zum Schluss das Lied „I believe" mit einem beeindruckenden Schlagzeugzwischenspiel von Timmy Isenegger. Viele rhythmisch klatschende Hände zeigten, wie sich viele Gottesdienstteilnehmer auch von diesem letzten Stück mitreissen liessen.
Bevor der Tag im familiären Rahmen weiterging, genossen die Angehörigen einen Apéro bei herrlichstem Frühlingswetter, während die Konfirmandengruppe als Erinnerung an diesen Tag fotografiert wurde. (Johannes Hug)

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