Sie sind rund und bunt: Was wäre die Fasnacht ohne Konfetti? Von der Kinderfasnacht Freienwil sind die farbigen Papierschnitzel nicht mehr wegzudenken. Schon die Kleinsten geniessen ihr Konfetti-Bädli in einer separaten Ecke der Mehrzweckhalle, die Grösseren sammeln sie fleissig in Plastik-Säckli – und machen sich einen Spass daraus, volle Tüten über den Köpfen ihrer Gspänli auszuleeren.

Zum Auftakt marschierten die Prinzessinnen, Indianer, Ritter, Höhlenbewohner und Feuerwehrmänner, Elfen und Hexen am Montagnachmittag im Umzug durchs Dorf, begleitet wie jedes Jahr von den fetzigen Sikinga-Chlopfern aus Untersiggenthal. Mit einer Besonderheit: Der Paukist sass dieses Jahr mit gebrochenem Fuss im Rollstuhl.

Auf dem Parkplatz wurde danach der Böög verbrannt. Er loderte, es knallte – und am Ende fiel der Kopf. Ab in die Turnhalle! Dort warteten lustige Spiele auf die Kinder: Sie konnten an Schnüren aufgehängte Salzbrezel abknabbern, sich als WC-Papier-Mumien einwickeln, als Model über den Laufsteg laufen und das grosse Tuch mit Konfetti und Ballons schütteln. Die Guggenmusik hatte zwei weitere Auftritte. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Die Landfrauen warteten wie immer mit einem feinen Kuchenbuffet auf, und die Gemeinde spendierte jedem Kind Wienerli und Brot. Um 17 Uhr – für viele viel zu früh – war Schluss. Doch die Konfetti-Überreste in Schuhen, Teppichen und Kleidern werden die Freienwiler noch lange an die Kinderfasnacht 2015 erinnern …