Kommissionsabend der EVP Wettingen

Parteivertreter aus den Kommissionen berichteten

Am Donnerstag, 26. März 2009 traf sich die EVP Wettingen zum Kommissionsabend. Vertreter der Ortspartei arbeiten in den verschiedenen Kommissionen der Gemeinde mit und berichteten den EVP-Mitgliedern aus ihrem Ressort.

Die Anwesenden brachten aktuelle Beobachtungen ein: neuralgische Punkte im Verkehr, Probleme für die Sicherheit der Fussgänger an die Adresse der Verkehrskommission.

In der Planungskommission ist nicht viel passiert.

Die Vertreterin in der Einbürgerungskommission zeigte auf, wie die Frage der Integration geprüft wird: Sie berichtete von 162 Interessierten, 115 Anträgen und 47 Rückstellungen im vergangenen Jahr.

Aus der Sozialkommission kam die brennende Frage, ob genug Personal vorhanden sei, damit man den Bedürfnissen der bedürftigen Menschen in der heutigen Zeit und dem Anspruch der Bürger auf Kontrolle gerecht werden könne.

Auf viele Resultate konnte die Vertreterin der Arbeitsgruppe Gesundheit hinweisen: Zur Alkoholprävention wurden Restaurantbesuche gemacht, zur Unterstützung der Eltern erschien im Schulspiegel ein Informationsblatt in vielen Sprachen, für Fest und Parties ist ein Leitfaden erschienen. Die von Gastrosuisse angebotene Schulung für Vereine benützten 20 von 30 Wettinger Vereinen; so sind sie vorbereitet auf Situationen am Wettinger Fest. Die Arbeit wird nicht ausgehen: Die Parteimitglieder wiesen hin auf die Problematik beim Zigarettenverkauf und bei den neuen Aufputschmitteln.

Der Vertreter im Wahlbüro erwähnte das Spannungsfeld, das besteht zwischen dem Zwang zu raschen Resultaten und dem Sorgfaltsanspruch beim Verarbeiten der Stimmzettel.

In der Steuerkommission stellt die Partei das Ersatzmitglied.

Der Kontakt zur Parteibasis ist kostbar: Die Anliegen können so direkt formuliert werden, an der Stelle, wo etwas getan werden kann. Die Mitglieder der EVP wurden an der Generalversammlung bereits über die Tätigkeiten aus dem Einwohnerrat, der Geschäftsprüfungskommission und dem Gemeindrat informiert.

Vor der Berichterstattung kamen die Anwesenden in den Genuss einer Lateinstunde von Marie-Louise Reinert. Als Gäste der Bezirksschule liessen sich auf eine Begegnung mit den Reizen dieser integrierenden Kultursprache ein: Grammatica (Formen und Strukturen), Sapientia (Weisheit), Sal (Witz), singend und detektivisch tüftelnd - und mit Praxisbezug für Politiker: TUA RES AGITUR: Es geht dich etwas an, wenn die Wand des Nachbarn brennt. Und: GUTTA CAVAT LAPIDEM: (Nur) steter Tropfen höhlt den Stein.

Andreas Rufener, EVP-Wettingen

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