Birmenstorf

Kommission der Ortsgeschichte Birmenstorf im Staatsarchiv

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Am Neujahrstag 2016 soll die Fortsetzung der Birmenstorfer Ortsgeschichte als Buch erscheinen. Bis dahin ist von den vier Textautoren und vom einen Bildautor noch viel Arbeit zu leisten. Zwölf Personen engagieren sich in einer Kern- und in einer Begleitgruppe. Sie vermitteln Kontakte, helfen den Autoren, lesen erste Entwürfe und leisten vieles mehr.

Jüngst trafen sich die Autoren mit den beiden begleitenden Kommissionen in den Räumen des Staatsarchivs Aargau in Aarau. Der erste Teil unter der Leitung von Gemeindeammann Edith Saner diente dem Gedankenaustausch und der Orientierung über den Stand der Arbeiten. Einige Kapitel liegen in Rohform bereits vor, einige Vorschläge für die Bebilderung des Buches ebenfalls.

Im zweiten Teil des Treffens liessen sich die Kommissionsmitglieder die Funktion des Staatsarchivs erklären und den immensen Bestand zeigen. Als stellvertretende Staatsarchivarin führte Dr. Jeannette Rauschert – selbst Birmenstorfer Bürgerin – durch die elf Laufkilometer Akten, zu denen alljährlich rund 300 Laufmeter dazu kommen. Die modernen Arbeitsplätze in der Aktenerschliessung und bei der Urkunden- und Buchrestauration beeindruckten. Als Höhepunkt wurde jene pergamentene Kaufurkunde von 1363 gezeigt, mit der Königin Agnes einen Teil von Birmenstorf von den Trostbergern erwarb.

Anschliessend lagen im Lesesaal sorgfältig ausgewählte Dokumente bereit, die seit der Kantonsgründung 1803 über Birmenstorf vom Staatsarchiv gesammelt wurden – von Brandermittlungsakten über die Volkszählung von 1837 bis zu Unterlagen über den Bau von Gemeindestrassen. (pze)

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