Die Vortragungen waren so vielfältig, dass die Musikschule am letzten Freitag Abend zwei Konzerte für Anfänger und Fortgeschrittene veranstalten konnte. Die Aula war bis zum letzten Platz gefüllt, ja, einige Eltern und interessierte Jugendliche mussten sogar stehen während der Darbietungen. Ein junges Mädchen neben dem Berichterstatter war vor seinem ersten Auftritt sehr nervös, aber es wurde getröstet von einer Kollegin, die auch an der Musikschule lernt aber „gottseidank heute nicht spielen" musste. Musikschulleiter Reinhold Kuder begrüsste die Angehörigen der Interpreten. Dann durften die Schülerinnen und Schüler von Hansjörg Ammann, Marius Bröchin, Irène Gloor, Christian Jorosch, Benno Kaiser, Erika Kern, Reinhold Kuder, Matthias Sager, Thomas Steiner, Magdalena Sterki, Ursula Wälti und Daniel Woodtli loslegen.

Cello-Ensemble begeisterte

Gleich zu Beginn überzeugte die Cello-Formation, die zusammen mit einigen Gitarristen fünf Kanons, die Melodie „Cuando Sali de Cuba" und „Charango" interpretierten. Grosser Applaus belohnte die vorzügliche Darbietung. Danach kamen am Klavier zwei Solisten zum Zug, die junge Serena Brunner, die mit „Regenbogen" von J.W.Schaum erstmals vor Publikum auftrat, und der bereits konzertgewohnte Raffaele Perniola, der scherzte, auch er habe mit dem „Regenbogen" angefangen. Er legte einen mitreissenden „Blues in C" in die Tasten.

Es folgten im ersten und im zweiten Teil des Konzerts, der einige anspruchsvollere Musikstücke zu Gehör brachte, noch viele lustige, getragene, feierliche oder klassische Musikwerke, die alle vom Publikum stürmisch beklatscht wurden. Bei all den Anstrengungen, welche das Schulleben den Eleven ohnehin bereitet, ist es wirklich grossartig, dass noch so viele junge Menschen Freude an Haus- und Orchestermusik haben und sich unter kompetenter und geduldiger Betreuung weiterbilden. Insgesamt traten laut Programm über achtzig Jugendliche mit ihren Streich- und Zupfinstrumenten, Flöten, Klavier, Es-Horn, Drums und sogar Dudelsack auf. (BS)