Ein Artikel von Anton Mukin und Yoichiro Sato

Vom 26. bis zum 30. August besuchte die Klasse 2b der Bezirksschule Brugg das Moorgebiet des Juras.

Die 24 Kinder und die drei Lehrer gehörten zu der Gruppe der glücklichen Menschen, die dabei sein durften.
Am Montag hiess es einziehen in Le Creux-des-Biches, danach gab es einen Fotoparcours. Beim Fotoparcours bildete man eine Gruppe aus drei Leuten. Die Jugendlichen mussten ein passendes Bild zum Ort finden. Und jedes Bild hatte einen dazugehörigen Buchstaben und damit musste man einen Satz bilden.

Am Abend gingen die Jugendlichen zu einer Nachtwanderung, bei der man den ganzen Nachthimmel sah. Die Schülerinnen und Schülern durften eine App auf iPads benutzen, die aufzeigte, welche Sternbilder zu sehen waren. Am Dienstag brach man schon früh zu eine Wanderung auf den Spiegelberg auf. Ganz oben auf dem Spiegelberg kann man 600m herunterschauen. Auf dem Heimweg besuchten die Jugendlichen ein Moorgebiet. Es war sehr schlammig und matschig. Die Jugendliche haben dort sogar ein paar Wasserfrösche gefunden. Als sie im Lagerhaus ankamen, war nicht mehr viel Zeit übrig, und so verbrachten die Schülerinnen und Schüler den Rest des Tages im Lagerhaus. Dort gab es aber auch etwas zu tun: Jeden Tag musste eine Gruppe von sechs Jugendlichen das Abendessen kochen, eine andere musste für die Abendunterhaltung sorgen, eine weitere musste die Toilette und das Zimmer putzen und die vierte das Morgenessen vorbereiten. Die Jugendlichen packten das Mittagessen jeweils beim Morgenessen ein. Normalerweise gab es Sandwiches oder Würstchen. Am Mittwoch gingen die Kinder Kanufahren auf dem Doubs - der teuerste aber auch beste Event des Lagers. Die Jugendlichen waren zu zweit in einen Kanu. Ein externer Leiter brachte den Jugendlichen das Kanufahren bei. Am Donnerstag wanderte die Truppe zum Moorsee. Nur die Mutigsten und die, denen es nichts ausmachte, sehr dreckig zu werden, trauten sich, im Moorsee zu baden. Am Moorsee mussten noch alle eine Bildergeschichte oder einen Comic in einer Gruppe machen. Eine Gruppe bestand aus vier Kindern. Am Freitag mussten die Schülerinnen und Schüler wieder packen und putzen. ,,Es war ein sehr gelungenes Klassenlager”, meinte Markus Vogel, einer der drei Organisatoren des Klassenlagers.