Leibstadt

KKL-Pensionierte reisen ins Berner Oberland

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Es war eine Reise der Entdeckungen. Dem Organisator, Edgar Kalt ist es gelungen, uns wieder einmal vor Augen zu führen, wie interessant und schön die Schweiz ist, sogar wenn, wie am Ausflugstag, die sonst herrlichen Berge nebelverhangen waren.

Wahrscheinlich jeder war schon einige Male in Bern, aber wer hat gewusst, dass das oberhalb des Bärengrabens gelegene Restaurant Rosengarten seinen Namen zu Recht trägt, denn genau daneben, mit einem herrlichen Blick auf die Altstadt besteht immer noch ein sehr gepflegter und weitläufiger Rosengarten, der offensichtlich mit viel Liebe und Fachwissen gepflegt wird. Umso schöner, dass wir dort den ersten Halt für Kaffee und Gipfeli machen konnten.

Die zweite Überraschung war Thun. Das ist ein Städtchen, das mehr bietet, als das imposante Schloss, das einem beim Vorbeifahren auffällt. Immerhin hat es doppelt so viele Einwohner wie die grösste Gemeinde des Aargaus. Wenn man sich aber Zeit nimmt- und die war sogar auf unserem Ausflug fast zu knapp, entdeckt man in der Altstadt und bis zur Burg hinauf eine Unmenge an wunderschönen Ecken und Plätzen. Wir überquerten die Aare auf herrlich mit Blumen geschmückten, alten, gedeckten Brücken, entdeckten Gassen in denen es noch echte kleine und vielschichte Läden gibt und ein Schloss, bei dem die Führerin meinte, allein schon die Aussicht aus dem WC-Fenster würde zum Bleiben einladen. . .

Für uns Landratten sind Schifffahrten immer etwas Besonderes und es ist ein umso grösseres Erlebnis, wenn man dazu noch ein feines Mittagessen einnehmen kann. Um eine Spende zum Erhalt der alten Schaufelraddampfer geben zu können, gibt es sogar noch einen eigenen Wein. Wir haben gespendet. . .

Der letzte und eigentliche Höhepunkt war die Wanderung durch die Aareschlucht. Es war imposant zu sehen, wie sich der Fluss hier durch viele Meter Fels durchgezwängt und oben einen gigantischen Schnitt mit vielen Stellen, die an Gletschermühlen erinnern und unten einem tobenden Wildbach geschaffen hat. Aber auch die Abenteuerlust kam nicht zu kurz, machten die hölzernen, engen Laufstege doch einen eher glitschigen Eindruck und gegen Ende der 1,6 Kilometer langen Strecke kam das Wasser von oben fast in den vielen Wasserfällen, die es in der Schlucht auch gibt.

Es war eine ganz tolle Reise und wir sind Edgar Kalt sehr dankbar dafür.

Peter F. Wider

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