Pünktlich um 20.15 Uhr begrüsste Kirchenpflegepräsident Ulrich Kraft die Anwesenden herzlich. Nach der kurzen Besinnung zum Bibelvers 2. Samuel 22,37 durch Pfr. Thomas Michel hielt Ulrich Kraft einen Teil-Rückblick auf die seit Juni 2014 erfolgten Anlässe und eröffnete dann den offiziellen Teil. Anwesend waren 36 Personen, sodass die Beschlüsse dem fakultativen Referendum unterliegen. Das Protokoll der letzten Kirchgemeinde­versammlung wurde einstimmig genehmigt. Zu Trakt. 2 «Passation und Gehnehmigung der Jahresrechnung 2014» erläuterte Ulrich Kraft die wichtigsten Punkte.

Reto Sager, Mitglied der Rechnungsprüfungskommission, las den Prüfungsbericht vor und lies über das Traktandum abstimmen. Diskussionslos und einstimmig wurde die Passation erteilt und die Rechnung 2014 genehmigt. An diesem Abend erfolgte zum letzten Mal die Abstimmung über eine von Herbert Grütter wie gewohnt zuverlässig und tadellos erstellte Rechnung. Herbert Grütter wurde bereits im Gottesdienst vom 15. Februar offiziell verabschiedet, aber mit Wehmut dankten sowohl Reto Sager als auch Ulrich Kraft dem in den vergangenen 40 ½ Jahren für die Finanzen verantwortlichen Kirchengutsverwalter Herbert Grütter und die Versammlung unter­stützte diese Ausführungen mit einem langen und kräftigen Applaus. Unter «Verschiedenes und Umfrage» erfolgten keine Wortmeldungen, sodass Pfr. Thomas Michel die Anwesenden mit einer Dia-Show und launigen Worten nochmals zurück in die zahlreichen Tätigkeiten von Pfarramt und Katechese des letzten Jahres entführen konnte.

Zum Schluss berichtete Annelies Hegnauer, die seit 16 Jahren bei HEKS als Abteilungsleiterin Marketing/ Fundraising tätig ist, über ihre Reise nach Haiti. Dabei besuchte sie auf abenteuerliche Art und Weise Jérémie den Hauptort des Departements Grand'Anse im Südwesten Haitis, in deren Umgebung HEKS das Kaffeeproduzenten-Projekt unterstützt. Ihre Ausführungen und Fotos zeigten eindrücklich, dass in diesem abgelegenen Gebiet die finanzielle Unterstützung weiterhin bitter nötig ist. Die Anwesenden sind sich einig, dass der Erlös der nächsten Brot für alle-Aktion wiederum in dieses Projekt fliessen soll.