Das ist das Motto von Pfarrer Edi Bolliger. Er wird ab Anfangs August 2009 die Stellvertretung für Pfarrer Andreas Dieckow in der Kirchgemeinde Rued übernehmen. Andreas Dieckow ist immer noch gesundheitlich angeschlagen, dass er sein Amt noch nicht wahrnehmen kann.

Pfarramtsvertretungen als Berufung
Pfarrer Edi Bolliger hat gerade eine Stellvertretung in Gontenschwil-Zetzwil hinter sich. Er hat dort Pfarrer Beat Laffer vertreten, welcher Weiterbildungsurlaub hatte. Dies bedeutet einen fast nahtlosen zeitlichen und geographischen Übergang ins Ruedertal. Da er in Gontenschwil aufgewachsen ist und seine Mutter aus Schmiedrued stammt, kennt er die Gegend recht gut und fühlt sich hier beinahe heimisch.
Den ersten Gottesdienst im Ruedertal wird er am kommenden Sonntag, dem 9. August 2009 um 9.15 Uhr anlässlich der PHK-Eröffnung in der Kirche Rued halten.
Edi Bolliger ist mit Stellvertretungen also sehr vertraut. Sie sind in den vergangenen Jahren beinahe eine Spezialität von ihm geworden. Es ist ihm wichtig, herauszufinden, was die Bedürfnisse einer jeweiligen Gemeinde sind. Wie lange die Stellvertretung nötig ist, das ist noch offen. Sobald Pfarrer Andreas Dieckow wieder amtsfähig, also genesen ist, muss die Kirchgemeinde sich wieder neu orientieren.

Heimat finden im Ruedertal
Edi Bolliger ist seit über dreissig Jahren mit Cornelia aus Nürnberg, verheiratet. Sie sind seit zwanzig Jahren in Buochs Nidwalden zuhause. Die inzwischen erwachsene Tochter lebt am Genfersee und hat ebenfalls schon Nachwuchs.
Während der Stellvertretung im Ruedertal möchte Edi Bolliger für die Gemeinde erreichbar sein. Deshalb wird er eine regelmässige Präsenzzeit von etwa drei bis vier Tagen im Ruedertal haben, erreichbar auch unter Telefon 078 624 80 07.
Angenehm wäre es Edi Bolliger, wenn er eine kleine Unterkunft mit Badezimmer und Kochgelegenheit im Ruedertal finden würde.
Er freut sich darauf mit der Kirchgemeinde und der Kirchenpflege der Kirche Rued zusammenzuarbeiten und wünscht allen das Beste und Gottes Segen. (tjo)