Schon zum zweiten Mal hat die Musikgesellschaft Stetten zu einem Märchen eingeladen.
Viele grosse und kleine Besucher waren wiederum Neugierig auf die konzertant erzählte Geschichte vom "Froschkönig vo Stette". Die am Eingang bereitgelegten, eigens für diesen Anlass gedruckten Ausmalbüchlein waren schnell vergriffen. Die ersten Takte der Musik "Pink Panter" von Henry Mancini ertönten, vorgetragen vom Dirigenten Sergey Yelizarov, und man konnte grosses Staunen in den Gesichtern lesen. Mit einer Taschenlampe umherzündend erschien der Märchenerzähler und nahm auf seinem bequemen Sessel Platz. Sogleich begann die Geschichte, frei nach Gebrüder Grimm und MG Stetten. Die Spannung zwischen den Szenen einer goldenen Kugel im Brunnen, einem garstigen grünen Frosch und einer jungen hübschen Prinzessin wurden immer wieder musikalisch unterstrichen. What a Wonderful World, The Rose und Dance Away liessen die Gefühle der Figuren nur zu gut erkennen. Genauso passend ertönte bei Bildern im Schloss ein Spinett, gespielt von Elisabeth Sintzel, und die Musik "Der Frühling" aus "die vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi, welche wiederum mit der Querflöte durch den Dirigenten vorgetragen wurde. Wie alle Märchen der gehörte auch hier das Happy End der schönen Prinzessin und dem Prinzen dazu, die sich aufmachten ihre Hochzeit in Stetten zu feiern. "Ewigi Liäbi" war darum auch das Schlussstück der MG Stetten und sogleich erhoben sich die Gäste und applaudierten stehend bis die Musik des Pink-Panters noch einmal zu hören war. Natürlich wurden noch Zugaben verlangt, welche gerne gegeben wurden. Bei einem kleinen Apéro vor der Kirche hatten Musikanten und Besucher bei wunderschönem Frühlingswetter noch viel Zeit das tolle Konzert ausklingen zu lassen. Gespannt ist nun Jeder, was wohl im nächsten Jahr für ein Märchen vorgetragen wird.

Yvonne Fretz, MG Stetten