Die Freie Evangelische Gemeinde (FEG) Unteres Aaretal bot in der zweiten Woche der Herbstferien eine Kinderwoche mit dem Thema „Auf der Spur….“ an.

Am Dienstag, 8. Oktober um 14:00 Uhr versammelten sich die angemeldeten Kinder schon ganz gespannt in den Räumlichkeiten der FEG in Kleindöttingen.

Sie wurden in Gruppen eingeteilt, die sich an verschiedenen Farben erkennen konnten, indem jeder eine rote, grüne, blaue, gelbe oder weisse Mütze bekam. Die Leiter hatten alle ein grünes T-Shirt mit dem aufgedruckten Namen an, sodass auch sie überall ersichtlich waren.

Gleich zu Beginn begann das Programm sehr spannend, da sich jedes der 34 Kinder mit seinem Fingerabdruck auf einer Detektivliste anmelden musste. So wurden die verschiedenen Mini-Agenten bereits identifiziert!

Im grossen Versammlungsraum war an der Rückwand eine grosse Wüstenlandschaft zu erkennen mit einer Hauswand und einem Fenster, zudem zeigte ein Schild die Richtung nach Galiläa an. Auf der anderen Seite der Bühne war ein Büro mit dem Firmenlogo eines Detektivbüros namens W&G eingerichtet – die Abkürzungen für die beiden Hauptdetektive Dr. Wartenweiler und sein Assistent Gschwind.

Daniel Füllemann und Jonathan Knuchel spielten die zwei Detektive, die sich mit dem mysteriösen Fall von Jesus von Nazareth beschäftigten. Sie befassten sich die ganze Woche mit der Frage, wer denn dieser geheimnisvolle Mann war und ob all die Geschichten, die man hörte, denn auch wirklich wahr sind. Das Kommen des Messias war ja schon lange prophezeit worden, ob es aber auch wirklich dieser Mann war, von dem alle sprachen…?

Jeden Tag begegneten die beiden Detektive verschiedenen Augenzeugen, die Jesus auf die eine oder andere Weise begegnet sind. Die Kinder erlebten dies alles als Zuschauer mit.

„Hast du das gesehen? Gestern ist der gelähmte Mann, der schon jahrelang vor dem Tempel gesessen und gebettelt hat, plötzlich aufgestanden und weggelaufen, nachdem ihn dieser Jesus geheilt hat…“

„Hast du gehört, dass der Diener des römischen Hauptmanns gestorben ist? Aber nein, Jesus kam und plötzlich war er wieder lebendig…“

Mit kurzen Theaterszenen wurden jeden Tag verschiedene Geschichten aus der Bibel gespielt, die dann der Auflösung bedurften.

Die Kinder waren auch aktiv beteiligt, lernten in dieser Woche verschiedene Lieder und konnten die Themen in Gruppenarbeiten mit Basteln, Rätselraten und Spielen vertiefen. Auch sportlich waren die kleinen Detektive unterwegs, so ging es in die Turnhalle nach Kleindöttingen, wo man sich so richtig austoben konnte.

Die Bäckerei Alt aus Endingen lieferte jeden Nachmittag ein feines Zvieri, sodass nicht nur der Geist, sondern auch der Körper gestärkt wurde.

Am Sonntag, dem letzten Tag der KIWO, war der Gottesdienstraum mit den Beteiligten, den einzelnen Eltern und vielen Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach einer kurzen Einleitung wurden die Zuschauer in zwei Gruppen eingeteilt und ein Quiz mit verschiedenen biblischen Fragen durchgeführt.

Die Kinder konnten dann einige der gelernten Lieder vortragen und man fühlte die

Begeisterung der „Bibelentdecker“. Mit dem letzten Theaterstück, in dem die Auferstehung von Jesus bekanntgemacht wurde, sah man, wie sehr es die beiden Detektive traf, dass sie es nie geschafft hatten, diesen Mann live zu erleben. Doch dann hörten sie vom weggerollten Stein und Menschen bezeugten die Auferstehung Jesu.

Die Detektive beschlossen, die ganze Sache in den verschiedenen Mitteilungsblättern bekannt zu machen und die Botschaft vom Erlösungswerk von Jesus in die ganze Welt zu tragen.

Der Prediger der FEG, Herr Roger Nufer erklärte anhand eines Würfels den Plan Gottes, uns Menschen durch das Opfer seines Sohnes den Weg zu ihm zurück zu ermöglichen. „Es ist auch unsere Aufgabe, es den kommenden Generationen durch die biblischen Geschichten bekannt zu machen….“, sagte er.

Nach einem Gebet und dem Segen wurden die Besucher in die oberen Räumlichkeiten zu Kaffee, Kuchen und Gebäck eingeladen.

Die Kinder freuen sich schon auf die KIWO 2014, die wiederum in der zweiten Herbst-Ferienwoche geplant ist.