Aarau

Kinderweihnacht in der Aarauer Stadtkirche

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34 Kinder führten das Stück

Wunder gehören zur Weihnacht. Von Menschenkindern unbemerkt bereitet eine kleine Engelschar ihre Überraschung für das Dorf vor.

In einer Felsgrotte stehen drei schmale Steine. Jahrhunderte zuvor von hatte ein Bildhauer sie zu Figuren der Heiligen Familie gemeisselt. Alle 333 Jahre beleuchtet sie am Heiligabend das Licht eines Kometen. Dann erwachen die Steine kurz zum Leben.

Unterdessen verbringt ein Mädchen und ihre Freundinnen Weihnachten bei Grossi. Deren Eltern machen unterdessen tolle Badeferien am Meer. Die Kinder wünschen sich hausgebackene Guetzi und rasende Schlittenfahrten. Doch der Schnee bleibt aus. Statt Weihnachtsstimmung kommt Langeweile auf.

Grossi erzählt die Geschichte vom Wunder in der Felsgrotte und merkt: Das letzte Wunder geschah vor just 333 Jahren! Es wäre also wieder fällig! Zusammen mit den Kindern macht sie sich auf den Weg zur Grotte. Zwei Hirten kommen dazu. Wie sie die Grotte betreten, scheint das Licht des Kometen hinein. Die Engel stimmen ihr Lied an; die drei Steinfiguren beginnen sich im Sternenlicht zu bewegen.

So führten am vergangenen Sonntagabend am Kinderweihnachten 34 Kinder „Ds Wiehnachtswunder i de Felgrotte" von Marianne Burg in einer voll besetzten Stadtkirche auf.

Im Fürbitte-Gebet bedachte die Gemeinde der vielen Kinder, denen es ganz anders geht. Eine Kollekte zugunsten des Kinderheims Brugg wurde gesammelt. Benachteiligte Kinder hier im eigenen Land sollten auch eine frohe Weihnacht feiern können.

Pfrn. Patricia Remy

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