Was sollen Kinder tun, wenn es im Schulhaus oder zuhause brennt? Die Regionale Feuerwehr Geissberg vermittelte den Kindern der Primarschule Rüfenach, Villigen und Remigen wertvolles Wissen, wie sie sich bei einem Feuer verhalten sollen.

Der Probeeinsatz der regionalen Feuerwehr Geissberg am Freitag, 16. Oktober 2015, an der Schule Rüfenach war bis ins kleinste Detail vorbereitet. An fünf Posten gaben die Feuerwehrleute den Kindern wertvolles Wissen für den Umgang mit dem Feuer mit auf den Weg. Nicht nur Wissen, sondern auch viele Praxiserfahrungen. Die Kinder durften gleich selber mit anpacken. Sie erfuhren, wie schwer ein Feuerwehrschlauch ist, sie durften Feuerwehrmontur, Helme und Atemschutzmasken tragen. Sie lernten, dass es bei einem Feuerwehreinsatz nicht nur drauf ankommt, das Feuer zu löschen, sondern auch darauf, mit dem Wasser und den chemischen Löschsubstanzen keine unnötigen Schäden zu verursachen. Und natürlich gehörte auch ein gemeinsames Znüni mit dazu, spendiert von der Feuerwehr Geissberg.

Sicherheitsabstand

Höhepunkt und Abschluss des Feuerwehmorgens war die Demonstration einer Explosion einer Gasflasche. Gespannt und mit einem grossen Sicherheitsabstand warteten die Kinder auf den grossen Knall. Es war ein bisschen, wie wenn man in Zürich beim Sechseläuten auf das Knallen des „Böögs“ wartet. Nur war das Knallen absehbar. Nach der Explosion verabschiedeten sich die Feuerwehrleute. Käthy Blunschi, Lehrerin in Rüfenach, dankte den Feuerwehrleuten im Namen der drei Primarschulen für ihren Einsatz. Diese hatten den Kindern mit grossem Engagement viel Wissen im Umgang mit Feuer vermittelt. Die Kinder waren ebenfalls mit grosser Begeisterung mit dabei. Sie waren offensichtlich fasziniert, in die Fussstapfen der Feuerwehrleute zu treten. Und Feuerwehrmann Markus Steinacher meinte: „Der Einsatz ist auch für uns eine Bereicherung. Es ist wunderschön, leuchtende Kinderaugen zu sehen.“