Den Badener Limmatlauf meisterte Nationalrätin Yvonne Feri mit einer persönlichen Bestzeit. Zeit zum Ausruhen bleibt aber keine: Mit dem Aaargauer Volkslauf am 26. April steht bereits der nächste Lauf für die Wettinger Gemeinderätin an. Trotz Wahlen rennt Feri dieses Jahr an mehreren Läufen in der Region Aargau mit und spendet für jeden gerannten Kilometer einen Betrag an eine gemeinnützige Organisation.

Seit mehr als drei Jahren trifft man Yvonne Feri an verschiedenen Läufen in der Region Aargau an. Die Aargauer Nationalrätin und Gemeinderätin von Wettingen rennt mit grosser Ausdauer für den guten Zweck: Jedes Jahr unterstützt sie eine gemeinnützige Organisation mit Sponsorenläufen udn zahlt für jeden gerannten Kilometer einen Betrag ein. Dieses Jahr gehen die Spenen an Femmes-Tische, ein mehrfach preisgekröntes, nationales Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramm, das sich an Migrantinnen richtet und unter anderem auch in Aarau angeboten wird. «Mit meinen Sponsorenläufen will ich als sportliches Vorbild vorangehen und auf Themen hinweisen, die mir wichtig sind. 2014 gingen die gespendeteten Beträge an das Frauenaus Aargau-Solothurn. Beide Themen - die Unterstützung von gewaltbetroffenen Kindern und Frauen sowie eine gute Integration von Migrantinnen - stehen auch auf meiner politischen Agenda», so Feri.

Der erste Sponsorenlauf von Feri in diesem Jahr fand letzten Monat statt: Am 28. März 2015 nahm Feri am Badener Limmatlauf teil. Die 13 Kilometer absolvierte sie in einer Stunde und 15 Minuten - einer persönlichen Bestzeit. «Das war ein guter Start in die Laufsaison. Ich freue mich schon auf die kommenden Läufe» sagt Feri. Die Nationalrätin trainiert bereits für den Aargauer Volkslauf, der am 26. April stattfindet. Weiter geplant ist eine Teilnahme am Zofinger Stadtlauf, am Lenzburger Lauf und am Hallwylerseelauf - «sofern terminlich nichts dazwischen kommt», wie Feri hinzufügt. Sport und Politik zu vereinen sei nicht immer einfach, dafür aber lohnenswert. Die Politikerin erkennt zudem duchaus auch Parallelen: «Es gibt durchaus auch politische Marathons, beispielsweise während den Sessionen. In solchen Zeiten dient Sport als Ausgleich zum hohen Stressfaktor. Zudem: Mit einem klaren Fokus läuft es sich besser. Nicht nur beim Sport, sondern auch in der Politik hilft es, wenn man ein klares Ziel vor Augen hat.»