Im Kanton Aargau wird jährlich Freiwilligenarbeit im Wert von mehr als zwei Milliarden Franken geleistet. In dieser Zahl ist die ehrenamtliche Tätigkeit eingeschlossen, die viele Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche für die Katholische Seelsorgestelle Brugg-Nord leisten. Als Dank lud der Pfarreirat die treuen Helferinnen und Helfer zu einem gemütlichen Abend ins Kirchliche Zentrum Lee in Riniken ein. Mithilfe eines Gedichts von Kirpal Singh, dem langjährigen Präsidenten der 1957 gegründeten Weltgemeinschaft der Religionen zeigte Pfarreiratspräsidentin Christa Kaufmann die vielfältigen Tätigkeiten auf, die für die Seelsorgestelle Brugg-Nord immer wieder unentgeltlich geleistet werden.Mit gütigen Herzen, Gedanken, Worten und Taten werde der kirchliche Garten hegt und gepflegt und durch die Zeiten von Vakanzen getragen. Doris Belser, Gemeindeleiterin der Pfarrei Brugg, berichtete in ihrem Grusswort über die schwierige Suche nach einer geeigneten Person, die die Seelsorgestelle Brugg-Nord leiten könnte. Obwohl die Inserierung ab November 08 bis jetzt keinerlei Rückmeldungen ergeben hat, ist sie daran, mit dem Personalamt Solothurn und der Kirchenpflege eine Lösung zu suchen. Trotz allem hat sie die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Ein Buschwindröschenstrauch an ihrem früheren Arbeitsort, der jeglicher Unbill trotzte und immer wieder neu erblühte, hat ihr gezeigt, dass mit Geduld ein Ziel erreicht werden kann, auch wenn es viel Zeit braucht. Die Zuversicht und die Stärke des Rosenstrauchs wünschte sie allen Mitarbeitenden von Brugg-Nord.

Eine humorvolle Zusammenfassung des reichen kirchlichen Lebens 2008 in Brugg-Nord in Text und Bild präsentierte Vikar Tobias Häner. Dieter Studer umrahmte den Anlass musikalisch mit Trompete, Klavier und Gesang. (mgt)