Zwischen ihrem Sieg am Ironman Zürich und dem Gewinn von Gold an den inoffiziellen Ironman-Europameisterschaften in Wiesbaden nahm die in Retschwil wohnhafte Spitzensportlerin Karin Thürig die Einladung zu einem Lunch-Vortrag beim Rotary Club Wynen- und Suhrental an. Die 39-jährige Spitzensportlerin, welche neben vielen weiteren Grosserfolgen zweimal Weltmeisterin im Duathlon war, in den Jahren 2004 und 2008 an den Olympischen Spielen auf dem Podest stand und schon im Jahre 2004 Schweizer Sportlerin des Jahres war, kam erst im Jahre 2000 zum Ausdauersport und dann rasch zum Spitzensport als ihrem Traumberuf.. Sie legte eindrücklich dar, wie Erfolg lenkbar ist. Ein wesentlicher Faktor ist der richtige Umgang mit Zielen. Diese müssen realistisch, spezifisch und in kleine Zwischenziele unterteilbar sein. Weitere Erfolgsfaktoren sind die Fähigkeit sich auf den Moment konzentrieren zu können und eine positive Einstellung zum Bevorstehenden. Neben dem Mentalen spielen natürlich die Gesundheit und das Training (25 bis 30 Stunden pro Woche) eine entscheidende Rolle. Als Karin Thürig spürte, dass altersbedingt die Regenerationsfähigkeit nachliess, ist sie 2009 vom Radsport zurückgetreten. Sie konzentriert sich auf ihr grosses Ziel, das perfekte Rennen am bevorstehenden Ironman auf Hawaii. Dass in diesem Sport nicht das grosse Geld zu verdienen ist, beweist die Tatsache, dass Karin Thürig auf Hawaii mindestens unter den ersten acht sein muss, damit nur ihre Spesen gedeckt sind. Die sympathische und bescheidene Sportlerin hat bei den Rotariern grossen Eindruck hinterlassen.
Der Rotary Club Wynen- und Suhrental entfaltet mit den wöchentlichen Lunchvorträgen durch interessante Referenten ein aktives Vereinsleben und hat denn auch keine Nachwuchssorgen. Er gehört der weltweiten Organisation von Rotary an, welche als eines ihrer Ziele die Dienstbereitschaft im täglichen Leben verfolgt. hg