Zeltlager der Jungwacht Baden im Valle Bavona

Rund 65 Jungwächter machten sich dieses Jahr auf ins Valle Bavona im Tessin und tauchten dort, aufgeteilt in die Völker Erubien und Tanmor, in die Welt „Erutan" ein.
Vor 260 Jahren hat der damalige König von Erutan seinen beiden Söhnen jeweils nur die Macht über eine seiner Kolonien gegeben und für das restliche Land einen Statthalter eingesetzt. Der König wollte, dass seine Söhne und ihre Nachfahren die jeweiligen Völker zu Ruhm und Reichtum führen. Erst nach 260 Jahren sollte dann das prächtigere Volk über ganz Erutan herrschen.
Nun stand die Zeit der Entscheidung kurz bevor und so versuchten sich die beiden Völker der Kolonien Tanmor und Erubien gegenseitig zu übertrumpfen. Es wurden unter anderem prächtige Bauten errichtet, die Volkssportarten trainiert und die Volksschriften- und geschichten gelernt. Doch schon bald wurde der friedliche Wettstreit von Sabotageakten und Intrigen gestört. Zuerst beschuldigten sich die Völker gegenseitig, aber mit der Zeit stellte sich heraus, dass der Statthalter Keran XVII. dahinter steckt. Dieser dachte nämlich gar nicht daran seine Macht an ein Volk abzugeben. Zum Glück kam den beiden Völkern die geheimnisvolle Mirandara zu Hilfe. Es gelang schliesslich Keran zu vertreiben und die Macht über Erutan zurückzugewinnen. Wie es die Prophezeiung besagte, wurde ein neuer gemeinsamer König auserwählt, welcher die Tochter von Mirandara heiratete.
Glücklich, das Gleichgewicht in Erutan wiederhergestellt zu haben, konnten die Jungwächter nach zwei spannenden Wochen wieder zurück nach Baden in ihre eigene Welt.

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