Bözberg (Unter-/Oberbözberg, Linn, Gallenkirch)

Jurapark-Einsatz Oberstufe Schenkenbergertal

megaphoneaus Bözberg (Unter-/Oberbözberg, Linn, Gallenkirch)Bözberg (Unter-/Oberbözberg, Linn, Gallenkirch)

Im Einsatz für die Natur in der Region: Die beiden 4. Bezirksschul-Klassen der Oberstufe Schenkenbergertal waren vom 22. bis 24. August 2016 an diversen Standorten rund um Schinznach tätig. Nebst der körperlichen Arbeit erfuhren die 28 Schülerinnen und Schüler Hintergründe typischer Elemente der Schenkenberger Kulturlandschaft.

Das Projekt „Corporate Volunteering“ richtet sich in erster Linie an Firmen, welche in den Schweizer Pärken und auch im Jurapark Aargau einen ganzheitlichen Arbeitseinsatz erleben können. Zum ersten Mal führte der Jurapark Aargau einen mehrtägigen Arbeitseinsatz mit Oberstufenschülern aus dem Parkgebiet selber durch.

Artenförderung im Schenkenbergertal

Bei der Auswahl der Arbeiten legte das Projektleiterteam den Fokus auf typische Landschaftselemente im Schenkenbergertal. Herzstück des Schuleinsatzes war die Umgestaltung einer Rebparzelle im Gebiet Heister mit dem Ziel, im Rahmen des Jurapark-Artenförderungsprojektes in den Rebbergen eine Steinlinse zu erstellen. Weitere Arbeiten waren das Freischneiden von Trockenmauern und die Pflege von lichten Waldrändern am Chalm mit dem Ziel, den Jugendlichen die Landschaft vor ihrer Haustüre näher zu bringen.

Eine solide Leistung

Trotz Hitze an den südorientierten Einsatzorten haben die 28 Schülerinnen und Schüler einiges geleistet. Sie konnten im Gebiet Heister mehrere Kubikmeter Boden für die Steinlinse ausheben. Zudem platzierten sierund acht Kubikmeter Steine rund um das für Geburtshelferkröten und weitere Amphibien eingesetzte Becken, welches von der Firma Zulauf gesponsert wurde. Am Bahndamm in Richtung Linn wurden 200 Meter einer Böschung geschnitten und eine alte Trockenmauer stellenweise freigelegt. Ausserdem schichteten die Jugendlichen zwei Steinlinsen auf. Auf Anklang gestossen ist das Umsägen von Ahornbäumen in einer Hecke.

Sensibilisierung für den Regionalen Naturpark

Während des Anlasses wurde grossen Wert darauf gelegt, dass die SchülerInnen verstehen, was sie machen, warum sie dies machen und für welche Tierarten dies einen Mehrwert bringt. Auch die Verknüpfung zu den verschiedenen Jurapark-Projekten wurde spürbar. So kamen die beiden Klassen am Mittwoch, zum Abschluss des Einsatzes, in den Genuss eines Mittagessens mit regionalen Produkten wie Jurapark-Brot aus der Bäckerei Lehmann und Würsten der Metzgerei Suter. Am letzten Halbtag stand eine Führung inklusive Traubensaftdegustation mit Jurapark-Landschaftsführerin und Winzerin Susanne Birchmeier aus Oberflachs auf dem Programm.

Zu einem verdienten Badi-Besuch kamen die Schülerinnen und Schüler der beiden Abschlussklassen dann doch noch in der sommerlichen Woche – die Klassenwoche ging am Donnerstag und Freitag mit einem Ausflugsprogramm weiter.

Zitate teilnehmender SchülerInnen und Schüler:

Schüler Leandro: Es war zwar anstrengend, aber die körperliche Arbeit war eine gute Erfahrung. Ich freue mich, den Rastplatz Heister in einigen Jahren wieder zu besuchen.

Schülerin Louisa: Es war harte Arbeit. Für uns waren es ja nur einige Tage – aber Bauern machen derartige strenge Arbeiten tagtäglich.

Schüler James: Es war eine gute Teamarbeit, die Steine zusammenzutragen – und man sieht das Resultat!

Lea Reusser/Christian Rieder

Meistgesehen

Artboard 1