In der zweiten Augusthälfte 2013 fand die Jungbürgerfeier der Jahrgänge 1994 und 1995 statt. Dieses Mal begaben sich 17 Jungbürgerinnen und Jungbürger, gefolgt von Mitgliedern der Kulturkommission und des Gemeinderats, ins GoEasy nach Siggenthal Station, wo man sich mit Kartfahren vergnügte. Es war sehr erfreulich, dass über die Hälfte der Jungbürger der Einladung für die diesjährige Feier gefolgt sind.

Nach dem Warmup, einer Qualifikationsfahrt und dem Finallauf zeigte sich, dass es sich sowohl die männlichen als auch die weiblichen Teilnehmer gewohnt sind, aufs Gaspedal zu drücken. Nach den schnellen und vielfach kämpferischen Turns waren alle froh, sich zwischen den einzelnen Rennen bei einem Snack etwas ausruhen zu können, bevor Revanche angesagt war. Nach anfänglichem Zaudern fuhren die jüngeren und älteren Rennfahrer immer schneller ihre Runden. Riskante Überholmanöver, die zum Teil in der Abschrankung endeten, Kurven, die geschnitten wurden und Pirouetten aller Art waren an der Tagesordnung. Bis auf kleinere Schürfungen oder Prellungen sowie Blasen an den Händen haben alle das Kartfahren mehr oder weniger schadlos überstanden.

Zum Abschluss des gelungenen Abends wurden die Jungbürgerinnen und Jungbürger zum Pizzaplausch ins Staufner Zopfhuus eingeladen. Vor dem Dessert richtete Gemeindeammann Otto Moser einige Worte an die jungen Staufnerinnen und Staufner. Auf humorvolle Art und Weise nahm er Bezug auf die Rechte und Pflichten, die man mit Erreichen der Volljährigkeit hat. Als Geschenk der Gemeinde durften die Jungbürger das Jahrgängerbuch mit einer persönlichen Widmung sowie den Leitfaden 'Schweiz in Sicht' in Empfang nehmen.

Gespannt war man im Anschluss auf die Rangverkündigung des Go-Kart-Rennens, welche durch Reiseorganisator und Kulturkommissionsmitglied Stefan Hantke vorgenommen wurde. Ganz zuoberst aufs Podest schaffte es Jonas Siegrist, gefolgt von Morena Sager (2. Platz) und Janik Hufschmid (3. Platz). Hier darf noch zu Ehren der Behördenvertreter angemerkt werden, dass sie ausser Konkurrenz mitgefahren sind - die Besetzung der Podestplätze hätte sonst leichte Abweichungen erfahren. Sogar die Rennschnecke des Tages wurde mit einem Trostpreis beglückt - aus Diskretionsgründen wird auf die Namensnennung dieser eher gemütlicheren Rennfahrerin verzichtet…J! Auch hier gilt es noch eine Bemerkung anzubringen: Beim Erkoren der Rennschnecke wurden die Zeiten der Behördenvertreter ebenfalls nicht berücksichtigt - der Trostpreis wäre sonst in andere Hände gekommen…

Bei guter Stimmung genossen die Jungerbürgerinnen und Jungbürger mit den Behördenvertretern zusammen die diesjährige Jungbürgerfeier in vollen Zügen. Wir hoffen, dass es den Jungbürgern auch so gut gefallen hat wie uns.

 Mike Barth, Gemeindeschreiber